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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zu Bewerbungsgespräch, was man am besten sagt


identity4711
16.04.2008, 23:26
Ende letzten Jahres habe ich meine Stelle als Softwareentwickler gekündigt. Es gab einige Gründe, darunter fehlende Perspektiven, schlechter Projektverlauf und kein so gutes Betriebsklima. Ich war ziemlich frustriert von meinen Erfahrungen und habe über einen Berufswechsel nachgedacht, aber keine Anknüpfungspunkte bzw. keine kurzfristigen Möglichkeiten gefunden.

Der Punkt ist der, dass ich jetzt, nachdem ich drei Monate arbeitslos bin, wieder auf Arbeitssuche in meinem bisherigen Beruf bin. Ich hatte schon ein Vorstellungsgespräch, wo ich dem Befrager ehrlich gesagt habe, was die Gründe waren, dass ich dreieinhalb Monate nach Ende meiner Beschäftigung noch auf Arbeitssuche bin. Das war kein K.O.-Kriterium für ihn. Aber ich denke mir, dass ich vielleicht lieber etwas Besseres sage, d.h. mir eine kleine Notlüge einfallen lasse.

Habt ihr Ideen? Es geht darum etwas zu sagen, das besser klingt als, dass ich einen Berufswechsel ins Auge gefasst hatte. Eine Idee meiner Beraterin war, dass ich sage, dass ich in dieser Zeit einige Projekte, die sich zerschlagen hätten, gemacht habe. Aber wenn ich z.B. sage, dass ich versucht hätte, mich selbständig zu machen, dann könnten ja Kontrollfragen kommen, auf die ich dann wohl keine glaubwürdige Antwort hätte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ein paar Ideen hättet.

restart
17.04.2008, 02:33
Hallo identity4711,

du hast schon recht, wenn du sagst, dass die Überlegung eines Berufswechsels sicher nicht so überzeugend klingt. Ein AG könnte dadurch den eindruck bekommen, dass du dich dem Beruf nicht mehr gewachsen fühlst.

Aber ich denke mir, dass ich vielleicht lieber etwas Besseres sage, d.h. mir eine kleine Notlüge einfallen lasse. Mit einer Notlüge ist das natürlich immer so eine Sache. Wenn dien Gegenüber was merkt, ist das in jedem Fall ein K.O.-Kriterium.

Eine Idee meiner Beraterin war, dass ich sage, dass ich in dieser Zeit einige Projekte, die sich zerschlagen hätten, gemacht habe. Die Idee ist nicht mal so schlecht, Projekte können aber auch potentielle AG's gewesen sein, mit denen du in Verhandlungen standest. Das muss nicht immer gleich die Selbstständigkeit bedeuten. Auch könnten Projekte einfach nur selbständige Weiterbildungen gewesen sein, Sachen die du einfach schon immer mal Ausprobieren wolltest.

Kontrollfragen können immer kommen. Ich denke auch kaum, dass man sich auf jede Situation in einem Bewerbungsgespräch vorbereiten kann. Nach meiner Erfahrung ist jedes anders.

Ich hoffe, dass du noch Tipps bekommst und für dich selbst brauchbare Ideen findest, in denen du weder verräterisch Lügen, noch die aussiebende Wahrheit sagen musst und ohne dich dabei zu gedanklich zu verirren. :engel: