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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reha - Übergangsgeld - Krankengeld


fehlgekauft
24.04.2008, 18:43
hallo ihr lieben.
nach einiger zeit brauche ich wieder hilfe von euch.
ich befinde mich zur zeit auf reha, und beziehe übergangsgeld.
nach der reha bleibe ich weiterhin arbeitsunfähig und beziehe krankengeld.

nun mein problem:
ich trau mich nicht mehr in meine alte firma zurück! auch nicht über wiedereingliederung.
die in der reha wollen mich von einer wiedereingliederung überzeugen.
doch nur ich kann beurteilen, ob ich mir das zutraue! und ich trau mir das nicht zu!
mein ag hat mir den vorschlag gemacht, dass ich -wenn ich einen neuen job gefunden hab- einfach fristgerecht kündigen soll.
ich würde ja während der krankschreibung nicht auf der tasche des ag liegen, da ich ja krankengeld beziehe!
ich hätte somit keine lücke im lebenslauf.
mein chef ist eigentlich froh, dass ich kündigen möchte. deshalb der vorschlag der späteren kündigung seitens von mir, wenn ich einen neuen job gefunden habe!

aber das ganze verstehen die in der rehaklinik nicht!
ist das ganze sehr ungewöhnlich?
es ist doch gut, dass ich nicht in alg falle.
ob ich jetzt krankengeld oder alg1 beziehe, spielt doch keine große rollen.
mir ist dieser vorschlag natürlich recht, da ich dann keine arbeitslose zeit habe!

wer kann mir sagen, ob ich evtl. probleme bekommen könnte, wenn die rehaklinik dies so dem rententräger weitergibt?
nicht, dass ich probleme wg. dem krankengeld bekomme!

danke
fehlgekauf

hallo zusammen,

ich habe ein großes problem!
bin gerade auf reha wg. psychischen problemen.
zuvor war ich 4 wochen krankgeschrieben.
mein arbeitgeber hat die lohnfortzahlung geleistet.
während reha beziehe ich übergangsgeld,danach wenn ich aus der reha arbeitsunfähig komme krankengeld.

nun mein problem.
die in der rehaklinik wollen mich unbedingt arbeitsfähig entlassen, und mich in eine wiedereingliederung stecken.
ich fühle mich überhaupt noch nicht wieder arbeitsfähig. auch nicht für ein paar stunden. mein hausarzt bestätigt mir dies.
doch die rehaärzte wollen mich gleich wieder ind arbeitsleben stecken.

ich bin noch nicht so weit, und muß mich erst mal von der psychoreha erholen. außerdem möchte ich dann die behandlung welche ich in der reha angefangen habe zuhause erstmals weiterführen.
wenn ich mich dann einigermaßen fit fühle, könnte ich mir einen evtl. wiedereingliederung vorstellen. aber nicht sofort nach der reha!
das würde mich sicher wieder umhauen!

ich arbeitet zwar im büro, habe aber dort den einstieg (bin neu, und erst 6 monate dort) wg. meiner gesundheitlichen beschwerden nie geschafft.
normalerweise hätte mich mein ag während der probezeit gekündigt.
doch er gab mir die möglichkeit gesund zu werden.
ich könne mir dann einen neuen job suchen, während ich die behandlungen durchführe. während dieser zeit bin ich ja krankgeschrieben, und der ag braucht nichts weiter bezahlen. lohnfortzahlung hat er schon geleistet.

aber nun drängt mich die rehaklinik wieder in den job!
das macht mich total fertig.

was soll ich tun?

danke
fehlgekauft

restart
24.04.2008, 20:01
Hallo fehlgekauft,

ist das ganze sehr ungewöhnlich? Auf mich macht das alles mehr den Eindruck, dass du dir mehr um Lücken oder Arbeitslosigkeit im Lebenslauf sorgst, als dich um die Beseitigung der gesundheitlichen Ursachen zu kümmern.

Weder die Krankenkasse noch der Rententräger, werden sich das auf Dauer anschauen. Denn beide wollen sparen und dich schnellstens wieder loswerden.

Heutzutage muss man sich weder für eine betriebsbedingte Kündigung noch für eine Arbeitsuchendzeit im Lebenslauf schämen.

Ich denke der richtige Weg ist für dich, deine Gesundheit wieder so in Griff zu bekommen, dass du wieder Arbeitsfähig wirst. Da ist es egal ob du nun eine Lücke im Lebenslauf hast oder ob du nicht mehr bei deinem AG arbeiten kannst.

fehlgekauft
04.05.2008, 17:08
hallo zusammen,

ich hätte folgende frage.
ich soll direkt nach der reha per wiedereingliederung zurück in den job,
obwohl ich mich dazu noch nicht in der lage fühle.
darf mein arbeitgeber einer solchen wiedereingliederung ablehnen???
darf ich überhaupt eine wiedereingliederung ablehnen???

für mich -und meinem arbeitgeber- macht es keinen sinn, mich jetzt wiedereinzugliedern. ich fühle mich noch lange nicht in der lage zurück in den job zu gehen. auch noch nicht stundenweise.

wie wird soetwas in der praxis geregelt???

bin total verunsichert, da ich vom rehaarzt in die wiedereingliederung gedrängt werden soll...

danke
fehlgekauft

restart
04.05.2008, 20:02
Beiträge hier zusammengeführt, da sie inhaltlich zusammen gehören.

fehlgekauft
06.05.2008, 18:25
Guten Tag!
Ich werde 2 Wochen nach Reha-Ende in eine Wiedereingliederung geführt.
Werde als arbeitsunfähig entlassen und soll dann stundenweise wiedereingegliedert werden.
Gesund bin ich aber noch nicht.

Nun meine Frage:
-Was ist, wenn ich noch vor Wiedereingliederung so schwer Krank bin, dass ich diese nicht (noch nicht) beginnen kann???
Beginne ich die dann erst, wenn ich "gesund" bin???
-Was ist, wenn ich während der Eingliederung "krank" werde (z.b. Grippe)?
Brauche ich dann einen gelben Schein vom Arzt?
-Kann man eine Wiedereingliederung "unterbrechen" z.b. wenn man einfach psychisch nicht in der Lage ist?

PS: Ich habe neben psychischen Problemen auch noch Rheuma.
Lt. Rehaarzt wäre ich psychisch in der Lage für die Wiedereingliederung.
Doch meine Rheuamschmerzen sind gerade sehr stark.
Aber ich soll in 2 Wochen die Wiedereingliederung starten.... trotz starker Rheumaschmerzen!!!!

Für Tips wäre ich sehr dankbar!

mfg
fehlgekauft