Kassandra
24.04.2008, 20:21
Hallo alle miteinander,
wusste gar nicht, dass es so ein reges Forum gibt!!! Finde ich SUPER!
Ich bin zum 1. Mal im Leben ganz überraschend ohne Arbeit und wirklich unerfahren. Am 16.04.08 wurde mir fristlos gekündigt und habe neben der ganzen Ungewissheit wahrscheinlich noch –zig Fragen. Ich hoffe, dass ich auf Eure Hilfe und Tipps rechnen kann.
Kurz zu meinen Fall:
Ich war bisher teilzeitbeschäftigt (65%), bin verheiratet und habe ein 3-jähriges Kind.
Im November 2007 ist mir vom AG , im Rahmen betrieblicher Umstrukturierung, ein neuer Arbeitsplatz in Dortmund angeboten worden (Entfernung 128 Km). Dieses Angebot musste ich ablehnen.
Für diese Umstrukturierungsmaßnahmen gibt es eine Zusatzvereinbarung, die u. a. das zumutbare Arbeitsplatzangebot definiert. Aus dieser geht hervor, dass ein Arbeitsplatz zumutbar ist, wenn die tägliche Rückkehr zum Wohnort möglich ist. Diese ist möglich, wenn der zeitliche Aufwand für den Hin- und Rückweg mit öffentlichen Verkehrmitteln 2 ½ Stunden nicht überschreitet.
Die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrmitteln nach Dortmund würde in diesem Fall etwa 4 Stunden dauern – bei 6 Arbeitsstunden pro Tag.
Hinzu kommt auch, dass ich bei den Abfahrtszeiten (z.B. 6.32 Uhr) keine Möglichkeit mehr hätte, meine Tochter zum Kidergarten zu bringen oder abzuholen. Mein Mann kann es durch seine Arbeitszeiten und gelegentliche Außendiensttätigkeit nicht gewährleisten.
Ohne auf meine Hinderungsgründe einzugehen wurde ich ohne Anhörung nach Oelde versetzt. Dieser Versetzung habe ich widersprochen. Hier gilt auch das gleiche Spiel: mit öffentlichen Verkehrmitteln wäre ich 3 Stunden 21 Minuten unterwegs!
Da u.a. auch die Betreuung meines Kindes nicht gewährleistet worden wäre, habe ich meine Arbeitkraft weiterhin in meiner „alten“ Arbeitsstelle zur Verfügung gestellt. Das wurde auch gut 1 ½ Wochen toleriert. Anschließend wurde mir ein Hausverbot erteilt.
Da ich der Versetzung nicht Folge geleistet habe/leisten konnte wurde ich überraschend ohne vorherige Abmahnung fristlos gekündigt. Gegen diese Kündigung wurde bereits Klage eingereicht.
Nach vielem Schreiben nun meine Fragen:
1) muss ich mit einer Sperrzeit von 12 Wochen rechnen?
2) wenn ja, gibt es Möglichkeiten, diese zu umgehen ggf. zu verkürzen?
3) muss ich auf Besonderheiten bei dem „Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses nach Kündigung durch den Arbeitgeber“ achten? Gibt es hier ggf. Fallen?
Ich hoffe, das Lesen langweilt nicht zu doll, bin für jede Rückmeldung oder jeden Tipp dankbar. Vielen Dank im Voraus.
Viele Grüße und bis zum nächsten Mal
Kassandra
wusste gar nicht, dass es so ein reges Forum gibt!!! Finde ich SUPER!
Ich bin zum 1. Mal im Leben ganz überraschend ohne Arbeit und wirklich unerfahren. Am 16.04.08 wurde mir fristlos gekündigt und habe neben der ganzen Ungewissheit wahrscheinlich noch –zig Fragen. Ich hoffe, dass ich auf Eure Hilfe und Tipps rechnen kann.
Kurz zu meinen Fall:
Ich war bisher teilzeitbeschäftigt (65%), bin verheiratet und habe ein 3-jähriges Kind.
Im November 2007 ist mir vom AG , im Rahmen betrieblicher Umstrukturierung, ein neuer Arbeitsplatz in Dortmund angeboten worden (Entfernung 128 Km). Dieses Angebot musste ich ablehnen.
Für diese Umstrukturierungsmaßnahmen gibt es eine Zusatzvereinbarung, die u. a. das zumutbare Arbeitsplatzangebot definiert. Aus dieser geht hervor, dass ein Arbeitsplatz zumutbar ist, wenn die tägliche Rückkehr zum Wohnort möglich ist. Diese ist möglich, wenn der zeitliche Aufwand für den Hin- und Rückweg mit öffentlichen Verkehrmitteln 2 ½ Stunden nicht überschreitet.
Die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrmitteln nach Dortmund würde in diesem Fall etwa 4 Stunden dauern – bei 6 Arbeitsstunden pro Tag.
Hinzu kommt auch, dass ich bei den Abfahrtszeiten (z.B. 6.32 Uhr) keine Möglichkeit mehr hätte, meine Tochter zum Kidergarten zu bringen oder abzuholen. Mein Mann kann es durch seine Arbeitszeiten und gelegentliche Außendiensttätigkeit nicht gewährleisten.
Ohne auf meine Hinderungsgründe einzugehen wurde ich ohne Anhörung nach Oelde versetzt. Dieser Versetzung habe ich widersprochen. Hier gilt auch das gleiche Spiel: mit öffentlichen Verkehrmitteln wäre ich 3 Stunden 21 Minuten unterwegs!
Da u.a. auch die Betreuung meines Kindes nicht gewährleistet worden wäre, habe ich meine Arbeitkraft weiterhin in meiner „alten“ Arbeitsstelle zur Verfügung gestellt. Das wurde auch gut 1 ½ Wochen toleriert. Anschließend wurde mir ein Hausverbot erteilt.
Da ich der Versetzung nicht Folge geleistet habe/leisten konnte wurde ich überraschend ohne vorherige Abmahnung fristlos gekündigt. Gegen diese Kündigung wurde bereits Klage eingereicht.
Nach vielem Schreiben nun meine Fragen:
1) muss ich mit einer Sperrzeit von 12 Wochen rechnen?
2) wenn ja, gibt es Möglichkeiten, diese zu umgehen ggf. zu verkürzen?
3) muss ich auf Besonderheiten bei dem „Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses nach Kündigung durch den Arbeitgeber“ achten? Gibt es hier ggf. Fallen?
Ich hoffe, das Lesen langweilt nicht zu doll, bin für jede Rückmeldung oder jeden Tipp dankbar. Vielen Dank im Voraus.
Viele Grüße und bis zum nächsten Mal
Kassandra