Betroffener
21.07.2006, 23:03
Recht gut geschriebener Artikel, der eine ganze Menge in diesem Umfeld beleuchtet - aber schlussendlich auch keine Lösung hat.
Interessant auch die Lesermeinungen dazu - insbesondere - wie öfter - die von "Silverhair".
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Opfer der Massenarbeitslosigkeit
Die Reichen sind in Deutschland reicher geworden, die Armen sind mehr geworden
Klaus-Peter Schmidt
Dies ist eine schlechte Nachricht: Die Verteilung der Einkommen in der Bundesrepublik ist ungleichmäßiger geworden. Populärer ausgedrückt, die Reichen sind reicher geworden, die Armen sind mehr geworden. Auf der Grundlage regelmäßiger Befragungen von Privathaushalten kommen Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zu dem Schluss, dass die Ungleichheit heute größer ist als in den vergangenen 20 Jahren und dass der Anteil der armen Haushalte stark zunimmt.
Die schlechte Nachricht kommt nicht aus heiterem Himmel. Der Trend der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt. Etwa bis zum Jahr 2000 wurden die Reichen zwar reicher, aber die Zahl der Personen in den unteren Einkommensklassen nahm nicht zu. Seitdem strebt die Verteilung in beide Richtungen, die Kluft wird größer – und das, obwohl der Staat und das komplexe System der sozialen Sicherung ungeheure Summen umverteilen. Damit bestimmte Bevölkerungsschichten gerade nicht zur Armut verdammt sind. Damit der Wohlstand einer kleinen Schicht nicht zum gesellschaftlichen Sprengstoff wird.
weiterlesen in Die Zeit vom 20.07.06 (http://www.zeit.de/2006/30/Argument_30?page=all)
Lesermeinungen (http://zeus.zeit.de/comments/2006/30/Argument_30?base=/2006/30/Argument_30) dazu
Interessant auch die Lesermeinungen dazu - insbesondere - wie öfter - die von "Silverhair".
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Opfer der Massenarbeitslosigkeit
Die Reichen sind in Deutschland reicher geworden, die Armen sind mehr geworden
Klaus-Peter Schmidt
Dies ist eine schlechte Nachricht: Die Verteilung der Einkommen in der Bundesrepublik ist ungleichmäßiger geworden. Populärer ausgedrückt, die Reichen sind reicher geworden, die Armen sind mehr geworden. Auf der Grundlage regelmäßiger Befragungen von Privathaushalten kommen Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zu dem Schluss, dass die Ungleichheit heute größer ist als in den vergangenen 20 Jahren und dass der Anteil der armen Haushalte stark zunimmt.
Die schlechte Nachricht kommt nicht aus heiterem Himmel. Der Trend der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt. Etwa bis zum Jahr 2000 wurden die Reichen zwar reicher, aber die Zahl der Personen in den unteren Einkommensklassen nahm nicht zu. Seitdem strebt die Verteilung in beide Richtungen, die Kluft wird größer – und das, obwohl der Staat und das komplexe System der sozialen Sicherung ungeheure Summen umverteilen. Damit bestimmte Bevölkerungsschichten gerade nicht zur Armut verdammt sind. Damit der Wohlstand einer kleinen Schicht nicht zum gesellschaftlichen Sprengstoff wird.
weiterlesen in Die Zeit vom 20.07.06 (http://www.zeit.de/2006/30/Argument_30?page=all)
Lesermeinungen (http://zeus.zeit.de/comments/2006/30/Argument_30?base=/2006/30/Argument_30) dazu