Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schnüffeln bei Erwerbslosen verschlingt sehr viel Geld
ALN - Robot
26.07.2006, 11:08
Am 1. August tritt das sogenannte Hartz-IV-Optimierungsgesetz in Kraft.
Es soll Kosten für Erwerbslose sparen, weil die angeblich explodiert sind.
Der Artikel zur Meldung hier... (http://www.jungewelt.de/2006/07-25/041.php?sstr=schn%FCffeln/)
Hallo Zusammen,
Muß man die Schnüffler in die Wohnung lassen?
Nein, eigentlich nicht. Aber ab dem 1. August ist zum Beispiel auch die Beweislast hinsichtlich eheähnlicher Verhältnisse umgekehrt. Bisher mußte mir der Jobcenter eine solche Gemeinschaft nachweisen. Jetzt muß ich den Nachweis erbringen, daß es nicht so ist. Wenn ich dem Außendienstmitarbeiter die Tür vor der Nase zuschlage, wird mir das schwerfallen. Wenn ich ihn also nicht reinlasse, kann ich die Behauptungen des Jobcenters nicht entkräften, und mir können Leistungen gestrichen werden. Indirekt bin ich daher gezwungen, ihn reinzulassen. Wir empfehlen den Betroffenen aber, unbedingt einen Zeugen, zum Beispiel einen Nachbarn, dazuzuholen.
- da frage ich mich doch mal wieder wie es aufgrund einer Wohnungsbesichtigung möglich sein sollte auf eine eeG zu schließen
- außerdem war da nicht mal amtlicherseits die Rede davon das es jetzt nicht mehr um eheähnlichkeit gehen soll, sondern vielmehr um den Nachweis einer Einstandsgemeinschaft (welche ja nun erst recht nicht durch Inaugenscheinnahme der Wohnung nachweisbar wäre) ?
- wie es auch sei ich werde niemanden in meiner Wohnung schnüffeln lassen.
MfG
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