Codeman
05.06.2008, 12:44
Hallo Forumgemeinde,
Anlass dieses Threads ist folgende Nachricht die wir heute erhalten haben,die aber auch von anderen Medienvertretern oftmals an uns heran getragen wird.Das soll hier nur ein Beispiel sein:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Für eine Reportage mit dem Thema „Umziehen für den Job“, suchen wir Menschen und Familien, die für ihren Job ihre gewohnte Umgebung verlassen und in eine neue Stadt im In- oder Ausland ziehen. Die Reportage soll zeigen, wie jeder ganz individuell diese Herausforderung meistert und welche ganz persönlichen Geschichten mit diesem neuen Lebensabschnitt verbunden sind. Im speziellen suchen wir Männer oder Frauen, die für ihren ersten Job ihren derzeitigen Lebensraum wechseln, Väter oder Mütter die mit ihrer ganzen Familie umziehen oder ihre Familie zurücklassen müssen. Paare die zusammen diesen Schritt gehen oder in Zukunft eine Wochenendbeziehung führen müssen. Wir suchen Menschen, die Interesse daran haben, sich bei diesem Weg mit der Kamera begleiten zu lassen. Bei Fragen, stehen ich ihnen gerne zur Verfügung und über ein ausführliches Telefonat würde ich mich sehr freuen.
Bewusst habe ich die Kontaktdaten weggelassen.Nun möchte ich diesen Thread nutzen und dieses Thema und den Umgang von Medienvertretern mit Arbeitslosen allgemein aufgreifen.
Tagtäglich müssen Arbeitslose kübelweise Dreck in den Medien über sich ergehen lassen.Das beginnt durch systematische Hetze und Falschinformation für die Bevölkerung.Erst kürzlich konnten wir wieder bei der Sendung "Anne Will" feststellen,dass einseitige Propaganda das Tagesgeschäft der Medien ist.Dort wurde nämlich,ohne eingreifen der Moderatorin Frau Will,fälschlicherweise behauptet,dass Arbeitslosengeld II - Bezieher zu Ihrem Geld noch Wohngeld,Kindergeld,Unterhalt etc. dazu bekommen.
Das dort scheinbar,mit Billigung der entsprechenden Sendeanstalt, Leute reden,die davon keine Ahnung haben,ist der einseitigen Propaganda,die betrieben werden soll ,geschuldet.Wer sich auskennt,weiss das Kindergeld und Unterhalt voll auf den Bedarf angerechnet werden und Wohngeld gänzlich den Bezug von ALG II ausschliesst.
Das heisst man bekommt nicht was dazu.
Was hat das nun mit Ihnen zu tun,werte Medienvertreterin ? Ich erlaube mir diese Frage zu beantworten.In meinen Augen werden hier Negativbeispiele gesucht und diese wieder in ein bestimmtes Licht gestellt.Auch wenn sie dies hier nicht zugegeben wollen.
Berichten sie doch mal lieber darüber,wieviele Leute nach so einen Umzug länger als 6 Monate dort noch beschäftigt sind,grade im Hinblick darauf,dass hier die Umzüge teurer waren als alles andere.Ich denke über solchen Rauswurf an Beitragsgeldern sollten sie,die Medien als "vierte Gewalt im Staate" mehr intresse zeigen.
Nützt so ein Umzug den Beitragszahlern überhaupt was,wenn die leute durch Heimweh und fehlenden Kontakt in unserer Ich-Gesellschaft dort unten gleich wieder arbeitslos sind ?
PS: Selbstverständlich hoffe ich auch auf eine Diskussion seitens der User zu diesen Problemen.Das soll hier kein Einzeldialog werden.
MfG
Codeman
Anlass dieses Threads ist folgende Nachricht die wir heute erhalten haben,die aber auch von anderen Medienvertretern oftmals an uns heran getragen wird.Das soll hier nur ein Beispiel sein:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Für eine Reportage mit dem Thema „Umziehen für den Job“, suchen wir Menschen und Familien, die für ihren Job ihre gewohnte Umgebung verlassen und in eine neue Stadt im In- oder Ausland ziehen. Die Reportage soll zeigen, wie jeder ganz individuell diese Herausforderung meistert und welche ganz persönlichen Geschichten mit diesem neuen Lebensabschnitt verbunden sind. Im speziellen suchen wir Männer oder Frauen, die für ihren ersten Job ihren derzeitigen Lebensraum wechseln, Väter oder Mütter die mit ihrer ganzen Familie umziehen oder ihre Familie zurücklassen müssen. Paare die zusammen diesen Schritt gehen oder in Zukunft eine Wochenendbeziehung führen müssen. Wir suchen Menschen, die Interesse daran haben, sich bei diesem Weg mit der Kamera begleiten zu lassen. Bei Fragen, stehen ich ihnen gerne zur Verfügung und über ein ausführliches Telefonat würde ich mich sehr freuen.
Bewusst habe ich die Kontaktdaten weggelassen.Nun möchte ich diesen Thread nutzen und dieses Thema und den Umgang von Medienvertretern mit Arbeitslosen allgemein aufgreifen.
Tagtäglich müssen Arbeitslose kübelweise Dreck in den Medien über sich ergehen lassen.Das beginnt durch systematische Hetze und Falschinformation für die Bevölkerung.Erst kürzlich konnten wir wieder bei der Sendung "Anne Will" feststellen,dass einseitige Propaganda das Tagesgeschäft der Medien ist.Dort wurde nämlich,ohne eingreifen der Moderatorin Frau Will,fälschlicherweise behauptet,dass Arbeitslosengeld II - Bezieher zu Ihrem Geld noch Wohngeld,Kindergeld,Unterhalt etc. dazu bekommen.
Das dort scheinbar,mit Billigung der entsprechenden Sendeanstalt, Leute reden,die davon keine Ahnung haben,ist der einseitigen Propaganda,die betrieben werden soll ,geschuldet.Wer sich auskennt,weiss das Kindergeld und Unterhalt voll auf den Bedarf angerechnet werden und Wohngeld gänzlich den Bezug von ALG II ausschliesst.
Das heisst man bekommt nicht was dazu.
Was hat das nun mit Ihnen zu tun,werte Medienvertreterin ? Ich erlaube mir diese Frage zu beantworten.In meinen Augen werden hier Negativbeispiele gesucht und diese wieder in ein bestimmtes Licht gestellt.Auch wenn sie dies hier nicht zugegeben wollen.
Berichten sie doch mal lieber darüber,wieviele Leute nach so einen Umzug länger als 6 Monate dort noch beschäftigt sind,grade im Hinblick darauf,dass hier die Umzüge teurer waren als alles andere.Ich denke über solchen Rauswurf an Beitragsgeldern sollten sie,die Medien als "vierte Gewalt im Staate" mehr intresse zeigen.
Nützt so ein Umzug den Beitragszahlern überhaupt was,wenn die leute durch Heimweh und fehlenden Kontakt in unserer Ich-Gesellschaft dort unten gleich wieder arbeitslos sind ?
PS: Selbstverständlich hoffe ich auch auf eine Diskussion seitens der User zu diesen Problemen.Das soll hier kein Einzeldialog werden.
MfG
Codeman