planlos81
14.06.2008, 20:46
Hallo,
nachdem ich mein Studium abgebrochen habe, habe ich mich die letzten Monate intensiv um eine Ausbildung bemüht und wurde dabei tatkräftig von den "Fallmanagern" unterstützt. Ich muss denen hier wirklich ein großes Lob aussprechen. Die haben mich wirklich in allem unterstützt, ohne zu murren.
Nun wird es langsam konkret und der Umzug in ein anderes Bundesland ist vorprogrammiert. "Umzugskosten und all das kriegen Sie. Das ist alles kein Problem." Jaja... Fallmanagers Wort in Gottes Gehör.
Was gibt es schöneres, als auf den eigenen Beinen zu stehen und nicht auf Hilfe angewiesen zu sein??? Aber scheinbar klappt das doch nicht so, wie ich es mir gedacht habe.
Wie gehts nun weiter? Ich habe hier einige Beiträge und FAQ bezüglich Umzugs gelesen, aber so ganz schlau bin ich noch nicht.
1. Man bekommt eine Ausbildungsstelle
2. Man sucht sich eine Wohnung, darf aber nichts unterschreiben?
3. Man fragt die ARGE ob man umziehen darf
3.1. ARGE sagt zu
Und dann? Jetzt muss ich 600km fahren um die ARGE in der neuen Stadt zu fragen? Zuständig ist doch die ARGE in der man wohnsitzlich gemeldet ist. Ich kann mich aber nicht in einer anderen Stadt anmelden, wenn ich dort keine Wohnung habe. Eine Wohnung kann ich mir aber nicht nehmen, bevor nicht alle ihr OK gegeben haben???? Ich bin verwirrt...
Kann jemand genau beschreiben wie das alles von statten geht, mit jedem einzelnen Punkt?
Nun zum eigentlichen Thema. Wenn ich mir die Mieten in der neuen Stadt angucke, gehen 8/10 schon für die Miete drauf.
Eckdaten:
27. Lebensjahr
Studium abgebrochen
Wie kommt man nun über die Runden? Wie schaffen das andere? Bei einer Ausbildungsvergütung von 440 EUR und einer Miete von mind. 300 EUR (Kaltmiete).
Bei einer Ausbildung käme ja auch BAB in Betracht. Aber dort werden entsprechend Unterhaltsleistungen der Eltern mitberechnet. Ganz ehrlich, meine Eltern werden mir was husten! Besteht dennoch Unterhaltspflicht der Eltern? Ist das Studium als Erstausbildung zu betrachten und die weitere Ausbildung dann als Zweitausbildung? Dann wären die Eltern ggf. nicht mehr unterhaltspflichtig. Was passiert dann? BAB abgelehnt?
Was kommt denn in Betracht? BAB / Wohngeld / weiter HartzIV?
Ist die Ausbildung dann als HartzIV mit Midijob (400-800 Euro) anzusehen?
Vielleicht sollte ich mir auch einfach von der nächsten Zahlung nen extrareißfesten Strick kaufen :?
nachdem ich mein Studium abgebrochen habe, habe ich mich die letzten Monate intensiv um eine Ausbildung bemüht und wurde dabei tatkräftig von den "Fallmanagern" unterstützt. Ich muss denen hier wirklich ein großes Lob aussprechen. Die haben mich wirklich in allem unterstützt, ohne zu murren.
Nun wird es langsam konkret und der Umzug in ein anderes Bundesland ist vorprogrammiert. "Umzugskosten und all das kriegen Sie. Das ist alles kein Problem." Jaja... Fallmanagers Wort in Gottes Gehör.
Was gibt es schöneres, als auf den eigenen Beinen zu stehen und nicht auf Hilfe angewiesen zu sein??? Aber scheinbar klappt das doch nicht so, wie ich es mir gedacht habe.
Wie gehts nun weiter? Ich habe hier einige Beiträge und FAQ bezüglich Umzugs gelesen, aber so ganz schlau bin ich noch nicht.
1. Man bekommt eine Ausbildungsstelle
2. Man sucht sich eine Wohnung, darf aber nichts unterschreiben?
3. Man fragt die ARGE ob man umziehen darf
3.1. ARGE sagt zu
Und dann? Jetzt muss ich 600km fahren um die ARGE in der neuen Stadt zu fragen? Zuständig ist doch die ARGE in der man wohnsitzlich gemeldet ist. Ich kann mich aber nicht in einer anderen Stadt anmelden, wenn ich dort keine Wohnung habe. Eine Wohnung kann ich mir aber nicht nehmen, bevor nicht alle ihr OK gegeben haben???? Ich bin verwirrt...
Kann jemand genau beschreiben wie das alles von statten geht, mit jedem einzelnen Punkt?
Nun zum eigentlichen Thema. Wenn ich mir die Mieten in der neuen Stadt angucke, gehen 8/10 schon für die Miete drauf.
Eckdaten:
27. Lebensjahr
Studium abgebrochen
Wie kommt man nun über die Runden? Wie schaffen das andere? Bei einer Ausbildungsvergütung von 440 EUR und einer Miete von mind. 300 EUR (Kaltmiete).
Bei einer Ausbildung käme ja auch BAB in Betracht. Aber dort werden entsprechend Unterhaltsleistungen der Eltern mitberechnet. Ganz ehrlich, meine Eltern werden mir was husten! Besteht dennoch Unterhaltspflicht der Eltern? Ist das Studium als Erstausbildung zu betrachten und die weitere Ausbildung dann als Zweitausbildung? Dann wären die Eltern ggf. nicht mehr unterhaltspflichtig. Was passiert dann? BAB abgelehnt?
Was kommt denn in Betracht? BAB / Wohngeld / weiter HartzIV?
Ist die Ausbildung dann als HartzIV mit Midijob (400-800 Euro) anzusehen?
Vielleicht sollte ich mir auch einfach von der nächsten Zahlung nen extrareißfesten Strick kaufen :?