Kiismo
07.07.2008, 13:29
Hallo liebe User des Forums.
Ich möchte darauf hinweisen das dieser Eintrag nicht darauf rausläuft für eine Rechtsberatung.
Dieses ist eine kleine Geschichte, wo ich gerne die Meinung anderer hören möchte.
1.) 2006
Nach 2 jähriger Arbeitslosigkeit, und immer wieder erfolglosen Bewerbungen, wollte ich mich im IT und Webdesign zusammen mit einem Partner Selbständig machen und leitete alle nötigen Schritte ein unter Obhut der für mich zuständigen ARGE. Nachdem alle nötigen Massnahmen erfolgreich verlaufen waren und ich ( wir ) grünes Licht von der zuständigen ARGE bekommen hatten, legte man uns noch ans Herz es doch erstmal mit einer Teilselbständigkeit zu versuchen, da der Aufbau ja langfristig sein sollte und das Risiko geringer sei. Gerne befolgte ich ( wir ) den Rat der ARGE.
Wir legten los und hielten uns an alle Auflagen ( Abgabe Giwinn u. Verlustrechnungen, Besuche und Entwicklung der Firma) monatlich.
Wir merkten bald das es gar nicht so einfach war, aber wir arbeiten weiter an unserem Konzept mit dem Ziel das wir vor Augen hatten.
Kosten hatten wir im Vorfeld einige die wir von unserem H4 Geld beglichen.
nach 5 monaten der erste größere Auftrag und auch einige Entwicklungssachen ( Sehbehinderten Computer ) begannen uns zu zeigen das unsere Arbeit nicht für die Katz war. Auch aquirierten wir Sehbehinderten Verbände die mit unserer Idee etwas anfangen konnten.
Allerdings, wurden zugesagte Strathilfen wieder zurück genommen da die Kassen leer waren, was für uns ein herber Rückschlag war. Wir machten weiter und versuchten mit den Einnahmen ( Serververmietung, Homepages und andere kleine Dienste ) die Firma am leben zu erhalten um ja von dem H4 wegzukommen.
Am ende des Jahres 2006 kam auch die ersten Nebenkosten Nachforderungen, die ich auch von dem wenigen Geld was wir zur Verfügung hatten beglich ( Büro war in der eigenen Wohnung ).
2.) 2007
Aufgrund der finanziellen Lage und differenzen meldeten wir das Gewerbe ende Juli 2007 ab. Der Druck von der ARGE wurde immer stärker, weil der Erfolg ausblieb. Nun kommt der Hammer.
Ich habe immer alle Gewinn und Verlust Belege bei der ARGE eingereicht nur komischer weise sind die von Mai, Juni und Juli 07 wohl irgendwie unter gegangen, warum auch immer.
Also sendete ich diese Unterlagen nochmals zur ARGE nachdem ich ein Aufforderungsschreiben bekommen hatte. Dachte damit sei es dann erledigt. Auch weiterhin bekam ich nach folge-Antragsabgabe den H4 bezug.
3.) 2008
Zwei monate später bekam ich wieder ein Schreiben , das ich bitte diese Gewinn u . Verlustrechnungen abzugeben habe. Ich dachte ich bin im falschen Film, denn diesmal sollte meine Bedarfsgemeinschaft das H4 gekürzt werden. Ich also angerufen und gefragt was das soll, warum diese Schikane? Aber man sagte mir nur das ich diese zu erledigen habe ansonsten habe ich mit den Folgen zu leben. Außerdem bat ich um einen persöhnlichen Termin bei der Sachbearbeiterin in schrifftliche Form.
Wieder fertigte ich alles und übergab die Unterlagen persöhnlich der Sachbearbeiterin.
Zur Speerung kam es dann trotzdem.
Ich wieder ans Telefon und diesmal lies ich mir den Dienstellenleiter geben, der mir zugestand das dieses wohl seine Gründe hätte und ich mich wieder melden solle wenn die zuständige Person aus dem Urlaub zurück sei. Meine Leistungen schaltete er gnädiger Weise frei, bis auf wideruf. Ich bat dann noch schnellstmöglich um einen Termin zur Klärung.
Dann bekam ich ein Schreiben mit einer Einladung zu Klärung meiner momentanen Situation bei einer ( wieder neuen Vermittlerin , insgesammt in 3,5 Jahren die vierte ).
Ich nahm den Termin wie immer wahr, und machte auf die Misstände aufmerksam. Auch hatte ich noch ein anderes Anliegen, die Energienachzahlung aus 2007, die ich nicht mehr tragen konnte und bat um Hilfe. Man sagte mir das ich einen formlosen Antrag stellen sollte.
als ich dann nach dem Gespräch einen Termin hatte mit der für mich zuständigen Sachbearbeiterin war ich auch glücklich das entlich klärung in die Sache mit der Gewinn u. Verlustrechnungen kommen sollte. Auch das ich die Hilfe bei der Nachzahlung bekommen konnte.
der Termin wurde dann noch 3x verschoben da der Sachbearbeiterin dringende Termine dazwischen gekommen sind oder sie krank war.
Als ich dann den Termin entlich hatte, wartete ich eine Gute Stunde vor der Tür, bis ich dann entlich zu dem Gespräch geholt wurde.
Mit dem Ergebnis, das hier und da noch etwas unklar sei. Es geht darum das main damaliger Partner 60 € vom Geschäftskonto genommen hatte, worüber ich keine Belege hatte.
Ich sagt auch das ich diese nicht nachreichen könne.
Die antwort war. es ist mir egal wie und wo sie die Belege hernehmen, erledigen sie das, oder ich hätte die Konsequenzen zu tragen. (Mein damaliger Partner lebte nun nicht mehr in Deutschland und auch sonst hat er nie Post von der ARGE bekommen, es lastete alles auf mich )
Ich bekam eine Liste mit den Dingen die ich zu erledigen hatte, worauf ich zu bedenken gab, das ich nicht mehr alle Daten habe, da die Festplatte von meinem Computer den Geist aufgegeben hatte. Eine Datensicherung würde ca. 1000 € kosten. Es war der Sachbearbeiterin egal.
Ich gab dann noch den Antrag auf Übernahme der Nachzahlungen ab und dann entlies man mich aus diesem Gespräch. Wie ein geprügelter Hund kam ich nach Hause und konnte nicht verstehen was das soll.
( Zusatz )
Ich muss noch erwähnen, das sich noch zur Zeit der Selbständigkeit ein nicht komerzielles Webradio über die Firma betrieben wurde , das ich mit Beendigung dieser, meinem Vater übergab. Dieses Webradio hat sich immer selbst getragen, ähnlich wie ein Verein, aber brav, rechneten wir die Beiträge, die zum erhalt der Radios beitrugen, sie als Gewinn und Verlust ab.
Da forderte mich die Sachbearbeiterin auch auf, die Gewerbeanmeldung meines Vaters vorzulegen zusammen mit einer schrifftlichen Bestätigung das diese Übergabe rechtens sei.
( ein nicht komerzielles Webradio bedarf keiner Gewerbeanmeldung )
( Was hat mein Vater mit der ARGE zu schaffen, nichts, denn er geht einer Tätigkeit nach und geht bald in Rente.)
Nun mal weiter:
Ich bekam am 03.07.08 Post von der ARGE mit der Aufforderung der Auflagen mit der Anweisung die Gewinn u. Verlustrechnungen von der gesammten Selbständigkeits Zeit nach zu reichen die dann einem Steuerberater zur überprüfung übergeben werden soll. Schön säberlich mit Tabellen die ich abermals ausfüllen soll. Dazu soll ich noch eine Einverständniserklärung unterschreiben das ich mit der Einkommensbeurteilung durch den Steuerberater und der Vorgehensweise einverstanden bin.
Außerdem wurde die Übernahme der Energiekosten Nachzahlung abgelehnt, was ich auch nicht verstehen kann, da sich die Mehrausgaben ja durch die Selbständigkeit und den Erhöhungen zusammen gesetzt haben.
Für mich heißt das, Keine Fördermittel bekommen, dann auch noch die Ablehnung und und und . Ich bin gewiss kein Sozialschmarotzer und mache mir bestimmt auch keinen schönen Tag auf kosten der Gemeinschaft, ich denke bei weit über 300 Bewerbungen und der Versuch mit der Selbständigen Tätigkeit aus dem H4 zu kommen belegen dieses. Ich habe eine Frau im Babyjahr und 2 Kleinkinder und es wird nicht geholfen !!!! Ich will ja nichts geschenkt bekommen.
Aber egal, ich werde jetzt andere Maßnahmen treffen und weiterhin versuchen vom H4 weg zu kommen.
Ich würde mich freuen wenn ich ein paar Einträge und Meinungen lesen könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Kiismo
P.S.: Ich habe keine Rechtschreibprüfung unternommen, :patsch:
Ich möchte darauf hinweisen das dieser Eintrag nicht darauf rausläuft für eine Rechtsberatung.
Dieses ist eine kleine Geschichte, wo ich gerne die Meinung anderer hören möchte.
1.) 2006
Nach 2 jähriger Arbeitslosigkeit, und immer wieder erfolglosen Bewerbungen, wollte ich mich im IT und Webdesign zusammen mit einem Partner Selbständig machen und leitete alle nötigen Schritte ein unter Obhut der für mich zuständigen ARGE. Nachdem alle nötigen Massnahmen erfolgreich verlaufen waren und ich ( wir ) grünes Licht von der zuständigen ARGE bekommen hatten, legte man uns noch ans Herz es doch erstmal mit einer Teilselbständigkeit zu versuchen, da der Aufbau ja langfristig sein sollte und das Risiko geringer sei. Gerne befolgte ich ( wir ) den Rat der ARGE.
Wir legten los und hielten uns an alle Auflagen ( Abgabe Giwinn u. Verlustrechnungen, Besuche und Entwicklung der Firma) monatlich.
Wir merkten bald das es gar nicht so einfach war, aber wir arbeiten weiter an unserem Konzept mit dem Ziel das wir vor Augen hatten.
Kosten hatten wir im Vorfeld einige die wir von unserem H4 Geld beglichen.
nach 5 monaten der erste größere Auftrag und auch einige Entwicklungssachen ( Sehbehinderten Computer ) begannen uns zu zeigen das unsere Arbeit nicht für die Katz war. Auch aquirierten wir Sehbehinderten Verbände die mit unserer Idee etwas anfangen konnten.
Allerdings, wurden zugesagte Strathilfen wieder zurück genommen da die Kassen leer waren, was für uns ein herber Rückschlag war. Wir machten weiter und versuchten mit den Einnahmen ( Serververmietung, Homepages und andere kleine Dienste ) die Firma am leben zu erhalten um ja von dem H4 wegzukommen.
Am ende des Jahres 2006 kam auch die ersten Nebenkosten Nachforderungen, die ich auch von dem wenigen Geld was wir zur Verfügung hatten beglich ( Büro war in der eigenen Wohnung ).
2.) 2007
Aufgrund der finanziellen Lage und differenzen meldeten wir das Gewerbe ende Juli 2007 ab. Der Druck von der ARGE wurde immer stärker, weil der Erfolg ausblieb. Nun kommt der Hammer.
Ich habe immer alle Gewinn und Verlust Belege bei der ARGE eingereicht nur komischer weise sind die von Mai, Juni und Juli 07 wohl irgendwie unter gegangen, warum auch immer.
Also sendete ich diese Unterlagen nochmals zur ARGE nachdem ich ein Aufforderungsschreiben bekommen hatte. Dachte damit sei es dann erledigt. Auch weiterhin bekam ich nach folge-Antragsabgabe den H4 bezug.
3.) 2008
Zwei monate später bekam ich wieder ein Schreiben , das ich bitte diese Gewinn u . Verlustrechnungen abzugeben habe. Ich dachte ich bin im falschen Film, denn diesmal sollte meine Bedarfsgemeinschaft das H4 gekürzt werden. Ich also angerufen und gefragt was das soll, warum diese Schikane? Aber man sagte mir nur das ich diese zu erledigen habe ansonsten habe ich mit den Folgen zu leben. Außerdem bat ich um einen persöhnlichen Termin bei der Sachbearbeiterin in schrifftliche Form.
Wieder fertigte ich alles und übergab die Unterlagen persöhnlich der Sachbearbeiterin.
Zur Speerung kam es dann trotzdem.
Ich wieder ans Telefon und diesmal lies ich mir den Dienstellenleiter geben, der mir zugestand das dieses wohl seine Gründe hätte und ich mich wieder melden solle wenn die zuständige Person aus dem Urlaub zurück sei. Meine Leistungen schaltete er gnädiger Weise frei, bis auf wideruf. Ich bat dann noch schnellstmöglich um einen Termin zur Klärung.
Dann bekam ich ein Schreiben mit einer Einladung zu Klärung meiner momentanen Situation bei einer ( wieder neuen Vermittlerin , insgesammt in 3,5 Jahren die vierte ).
Ich nahm den Termin wie immer wahr, und machte auf die Misstände aufmerksam. Auch hatte ich noch ein anderes Anliegen, die Energienachzahlung aus 2007, die ich nicht mehr tragen konnte und bat um Hilfe. Man sagte mir das ich einen formlosen Antrag stellen sollte.
als ich dann nach dem Gespräch einen Termin hatte mit der für mich zuständigen Sachbearbeiterin war ich auch glücklich das entlich klärung in die Sache mit der Gewinn u. Verlustrechnungen kommen sollte. Auch das ich die Hilfe bei der Nachzahlung bekommen konnte.
der Termin wurde dann noch 3x verschoben da der Sachbearbeiterin dringende Termine dazwischen gekommen sind oder sie krank war.
Als ich dann den Termin entlich hatte, wartete ich eine Gute Stunde vor der Tür, bis ich dann entlich zu dem Gespräch geholt wurde.
Mit dem Ergebnis, das hier und da noch etwas unklar sei. Es geht darum das main damaliger Partner 60 € vom Geschäftskonto genommen hatte, worüber ich keine Belege hatte.
Ich sagt auch das ich diese nicht nachreichen könne.
Die antwort war. es ist mir egal wie und wo sie die Belege hernehmen, erledigen sie das, oder ich hätte die Konsequenzen zu tragen. (Mein damaliger Partner lebte nun nicht mehr in Deutschland und auch sonst hat er nie Post von der ARGE bekommen, es lastete alles auf mich )
Ich bekam eine Liste mit den Dingen die ich zu erledigen hatte, worauf ich zu bedenken gab, das ich nicht mehr alle Daten habe, da die Festplatte von meinem Computer den Geist aufgegeben hatte. Eine Datensicherung würde ca. 1000 € kosten. Es war der Sachbearbeiterin egal.
Ich gab dann noch den Antrag auf Übernahme der Nachzahlungen ab und dann entlies man mich aus diesem Gespräch. Wie ein geprügelter Hund kam ich nach Hause und konnte nicht verstehen was das soll.
( Zusatz )
Ich muss noch erwähnen, das sich noch zur Zeit der Selbständigkeit ein nicht komerzielles Webradio über die Firma betrieben wurde , das ich mit Beendigung dieser, meinem Vater übergab. Dieses Webradio hat sich immer selbst getragen, ähnlich wie ein Verein, aber brav, rechneten wir die Beiträge, die zum erhalt der Radios beitrugen, sie als Gewinn und Verlust ab.
Da forderte mich die Sachbearbeiterin auch auf, die Gewerbeanmeldung meines Vaters vorzulegen zusammen mit einer schrifftlichen Bestätigung das diese Übergabe rechtens sei.
( ein nicht komerzielles Webradio bedarf keiner Gewerbeanmeldung )
( Was hat mein Vater mit der ARGE zu schaffen, nichts, denn er geht einer Tätigkeit nach und geht bald in Rente.)
Nun mal weiter:
Ich bekam am 03.07.08 Post von der ARGE mit der Aufforderung der Auflagen mit der Anweisung die Gewinn u. Verlustrechnungen von der gesammten Selbständigkeits Zeit nach zu reichen die dann einem Steuerberater zur überprüfung übergeben werden soll. Schön säberlich mit Tabellen die ich abermals ausfüllen soll. Dazu soll ich noch eine Einverständniserklärung unterschreiben das ich mit der Einkommensbeurteilung durch den Steuerberater und der Vorgehensweise einverstanden bin.
Außerdem wurde die Übernahme der Energiekosten Nachzahlung abgelehnt, was ich auch nicht verstehen kann, da sich die Mehrausgaben ja durch die Selbständigkeit und den Erhöhungen zusammen gesetzt haben.
Für mich heißt das, Keine Fördermittel bekommen, dann auch noch die Ablehnung und und und . Ich bin gewiss kein Sozialschmarotzer und mache mir bestimmt auch keinen schönen Tag auf kosten der Gemeinschaft, ich denke bei weit über 300 Bewerbungen und der Versuch mit der Selbständigen Tätigkeit aus dem H4 zu kommen belegen dieses. Ich habe eine Frau im Babyjahr und 2 Kleinkinder und es wird nicht geholfen !!!! Ich will ja nichts geschenkt bekommen.
Aber egal, ich werde jetzt andere Maßnahmen treffen und weiterhin versuchen vom H4 weg zu kommen.
Ich würde mich freuen wenn ich ein paar Einträge und Meinungen lesen könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Kiismo
P.S.: Ich habe keine Rechtschreibprüfung unternommen, :patsch: