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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : U 25, beide ALG I, Freundin schwanger, soll umziehen


Capsicum
15.08.2006, 22:24
Hallo!

Folgende Lage bei uns:
Freundin (28 J.) seit 6,5 Jahren zusammen, gemeinsame Wohnung, ist nun schwanger - wäre sie regulär arbeiten, hätte sie ein Beschäftigungsverbot wegen des schweren Schwangerschaftsverlaufs. Seit Juli 06 bezieht sie ALG I - es läuft aber ein Gerichtsstreit wegen Kündigung in der SS bei Elternzeitvertretung.
Ich (24 - ab Nov. 25) seit Juni ALG I, falle ja noch unter die U 25er Regelung und der "Jugendbeauftrage" will, dass ich umziehe wegen angeblicher besserer Jobsuche.

Kann der das einfach so festlegen? Ich bin ja werdender Vater. Desweiteren hat der letzte Ultraschall ergeben, dass unser Kind nicht zeitgerecht entwickelt ist und wir nun weitere Diagnostik haben, wegen Behinderung des Kindes.

Übrigends gibt in unserer Region jede Menge Stellen für mich (Koch)- wöchentlich kommen im Inetportal des AA rund 10 Stellen dazu. Also wegen mangelnden Stellen kann er das eigentlich nicht begründen.

Leider werde ich durch das tolle ALG I Merkheft nicht schlau und das AA gibt wie immer keine Auskunft.

StephanK
15.08.2006, 22:50
Nee, lass Dich da mal nicht kirre machen: Niemand kann von Dir verlangen, umzuziehen und schon gar nicht, wenn es in Tagespendelentfernung Stellenangebote gibt (auf die Du Dich natürlich bewerben musst, aber das weisst Du höchstwahrscheinlich auch so schon). Und sag Deinem Jugendbeauftragten mal, dass er froh darüber sein soll, wenn junge Menschen Verantwortung für ein Kind übernehmen!

Upsala
15.08.2006, 23:02
Servus Capiscum!
Ähm, meine Freundin ist 28 und nicht 28) Das liest sich wie doppelt Cool!
Und sag Deinem Jugendbeauftragten mal, dass er froh darüber sein soll, wenn junge Menschen Verantwortung für ein Kind übernehmen! :Respekt:

Capsicum
15.08.2006, 23:16
Hallo!

Danke für die Antworten.

Eigentlich habe ich mir das auch schon so gedacht, aber eben wegen diesen U 25 Scheiß und weil er so ein Korinthenka**er ist, war ich doch verunsichert. Vor allem kommt er immer auf der Psychologenschiene und meint ich müsse unbedingt zu einem Sozialpädagogen. Morgen ahbe ich ein Gespräch mit ihm, mal sehen was draus wird.

Capsicum