swesda
08.07.2005, 22:35
Ich verfüge seit Ende letzten Jahres über einen Studienabschluß - bislang hat mich das zu einer Reihe von Absagen auf meine Bewerbungen hin gebracht und zum ALGII-Bezug...nun bietet sich mir die Möglichkeit, 1. eine Tätigkeit aufzunehmen, die die Kosten, die dem Staat durch die ALGII - Leistungen für mich entstehen, wenigsten ein kleines bißchen mindern. Diese Tätigkeit werde ich auf jeden Fall ausüben und natürlich auch entsprechend angeben.
Und 2. könnte ich ein Praktikum (6 Monate) in einem absoluten Traumjob aufnehmen, das aber - wie ja momentan gängig - leider unbezahlt ist...
Ich fühle mich dabei allerdings weniger ausgebeutet als vielmehr bereichert, da es mir deutlich an Praxiserfahrung mangelt und ich im Praktikum wirklich lernen könnte, eigenverantwortlich Projekte zu betreuen etc.
Der Praktikumsvertrag liegt mir bereits vor. Darin nennt es sich zwar "Praktikum" (in der Überschrift), die Tätigkeit wird allerdings mit Fortbildung umschrieben. Im Vertrag sind 20 Wochenstunden aufgeführt (plus eventuell erforderliche Überstunden, die ab einem bestimmten Maß mit Freizeit ausgeglichen werden) - allerdings ist die Zeiteinteilung in der Praxis völlig frei. Rein theoretisch könnte ich den Großteil der Arbeit sogar am Wochenende und damit in meiner Freizeit erledigen. Ich stünde dem Arbeitsmarkt also weiterhin zur Verfügung und könnte meine Chancen durch das Praktikum erheblich verbessern.
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen, das Praktikum angeben muß? Soweit ich gehört habe, muß ich dann vor Vertragsunterzeichnung eine Bewilligung vom Fallmanager beantragen...Im Rahmen einer Beratung durch eine arbeitsamtsnahe Stelle wurde mir allerdings gesagt, daß es kaum Chancen gebe, ein Praktikum über 6 Monate, das unbezahlt ist, durchzubringen, da die Chefs ja zahlen könnten. Im Falle einer Nichtbewilligung würde mir dann das ALGII gestrichen, wenn ich doch anfange...
Weiß nun nicht recht, wie ich mich verhalten soll, da mein Chef auf die Vertragsunterzeichnung wartet. Machen möchte ich das Praktikum natürlich gerne. Ist es ratsam, zuerst den Fallmanager (der mir bislang noch nicht genannt wurde) zu konsultieren??? Mein Praktikumschef hat mir die Option überlassen, ihm Vertragsänderungswünsche zu unterbreiten (abgesehen von "ich hätte gerne Geld"...ansonsten wirkt er verhältnismäßig offen). Was wäre da eventuell zu empfehlen?
Bin über Tips dankbar!
Schöne Grüße von
swesda
Und 2. könnte ich ein Praktikum (6 Monate) in einem absoluten Traumjob aufnehmen, das aber - wie ja momentan gängig - leider unbezahlt ist...
Ich fühle mich dabei allerdings weniger ausgebeutet als vielmehr bereichert, da es mir deutlich an Praxiserfahrung mangelt und ich im Praktikum wirklich lernen könnte, eigenverantwortlich Projekte zu betreuen etc.
Der Praktikumsvertrag liegt mir bereits vor. Darin nennt es sich zwar "Praktikum" (in der Überschrift), die Tätigkeit wird allerdings mit Fortbildung umschrieben. Im Vertrag sind 20 Wochenstunden aufgeführt (plus eventuell erforderliche Überstunden, die ab einem bestimmten Maß mit Freizeit ausgeglichen werden) - allerdings ist die Zeiteinteilung in der Praxis völlig frei. Rein theoretisch könnte ich den Großteil der Arbeit sogar am Wochenende und damit in meiner Freizeit erledigen. Ich stünde dem Arbeitsmarkt also weiterhin zur Verfügung und könnte meine Chancen durch das Praktikum erheblich verbessern.
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen, das Praktikum angeben muß? Soweit ich gehört habe, muß ich dann vor Vertragsunterzeichnung eine Bewilligung vom Fallmanager beantragen...Im Rahmen einer Beratung durch eine arbeitsamtsnahe Stelle wurde mir allerdings gesagt, daß es kaum Chancen gebe, ein Praktikum über 6 Monate, das unbezahlt ist, durchzubringen, da die Chefs ja zahlen könnten. Im Falle einer Nichtbewilligung würde mir dann das ALGII gestrichen, wenn ich doch anfange...
Weiß nun nicht recht, wie ich mich verhalten soll, da mein Chef auf die Vertragsunterzeichnung wartet. Machen möchte ich das Praktikum natürlich gerne. Ist es ratsam, zuerst den Fallmanager (der mir bislang noch nicht genannt wurde) zu konsultieren??? Mein Praktikumschef hat mir die Option überlassen, ihm Vertragsänderungswünsche zu unterbreiten (abgesehen von "ich hätte gerne Geld"...ansonsten wirkt er verhältnismäßig offen). Was wäre da eventuell zu empfehlen?
Bin über Tips dankbar!
Schöne Grüße von
swesda