DrByte
09.07.2005, 14:37
Private Jobvermittler – Geschäftemacherei auf Kosten der Arbeitslosen
Die Arbeitsagentur sah keinen Grund zur Beanstandung. Sie bezahlte pünktlich und reibungslos die Provision an einen privaten Jobvermittler. Der hatte 70 Bauleuten aus Berlin Arbeit in Spanien verschafft. Dass die Männer dort unter katastrophalen Bedingungen schuften mussten und wie Arbeitssklaven gehalten wurden interessierte niemanden in der Arbeitsagentur. Und selbst nachdem sich die Bauarbeiter offiziell beschwerten, floss immer weiter Geld an den dubiosen Unternehmer für seine vermeintlich erfolgreiche Jobvermittlung. Michael Beyer und Norbert Sigmund suchen den Systemfehler, für den sich nun auch die Staatsanwaltschaft interessiert.
Manche Medien verkaufen private Jobvermittler als Patentrezept gegen die Arbeitslosigkeit. Arbeitslose die bei "MO - Demos" gegenüber Privater Jobvermittler skeptisch sind werden als träge und desinteressiert dargestellt.
Ganz klar es gibt in jeder Branche "schwarze Schafe" aber ein Arbeitsloser mit ALG II – Grundsicherung hat keine finanziellen Reserven. Die privaten Jobvermittler müssen seriös auftreten, wenn bei privaten Jobvermittlern daran Zweifel besteht, müssen Arbeitslose ihre Skepsis als Eigenschutz behalten dürfen. Der Kontraste – Bericht zeigt nicht alles was glänzt ist Gold.
Das sollten sich die neoliberalen Medienclaqueure hinter die Ohren schreiben.
Quelle: http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2829140.html
Die Arbeitsagentur sah keinen Grund zur Beanstandung. Sie bezahlte pünktlich und reibungslos die Provision an einen privaten Jobvermittler. Der hatte 70 Bauleuten aus Berlin Arbeit in Spanien verschafft. Dass die Männer dort unter katastrophalen Bedingungen schuften mussten und wie Arbeitssklaven gehalten wurden interessierte niemanden in der Arbeitsagentur. Und selbst nachdem sich die Bauarbeiter offiziell beschwerten, floss immer weiter Geld an den dubiosen Unternehmer für seine vermeintlich erfolgreiche Jobvermittlung. Michael Beyer und Norbert Sigmund suchen den Systemfehler, für den sich nun auch die Staatsanwaltschaft interessiert.
Manche Medien verkaufen private Jobvermittler als Patentrezept gegen die Arbeitslosigkeit. Arbeitslose die bei "MO - Demos" gegenüber Privater Jobvermittler skeptisch sind werden als träge und desinteressiert dargestellt.
Ganz klar es gibt in jeder Branche "schwarze Schafe" aber ein Arbeitsloser mit ALG II – Grundsicherung hat keine finanziellen Reserven. Die privaten Jobvermittler müssen seriös auftreten, wenn bei privaten Jobvermittlern daran Zweifel besteht, müssen Arbeitslose ihre Skepsis als Eigenschutz behalten dürfen. Der Kontraste – Bericht zeigt nicht alles was glänzt ist Gold.
Das sollten sich die neoliberalen Medienclaqueure hinter die Ohren schreiben.
Quelle: http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2829140.html