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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Endlich Arbeit und immernoch keine Ruhe vom Arbeitsamt


Katsche
10.07.2005, 13:46
Hallo ihr Lieben,

meinen Titel kann ich nicht richtig meinem Problem anpassen, hoffe das trotzdem jemand liest und mir weiter helfen kann.

Ich habe am 8. Juli 2005 eine Beschäftigung aufgenommen und habe am 1. Juli 2005 beim AA angerufen um Ihnen zu sagen das ich in Arbeit gehe. Mir wurde mitgeteilt das ich abgemeldet werde und alles in meiner Akte notiert wird. Vorerst arbeite ich allerdings nur Teilzeit, 5 Stunden am Tag, also 25 Stunden in der Woche. Das AA fragte mich ob ich über die 20 STunden in der Woche hinaus komme, und ich sagte ja. Stimmt ja auch.
Jedenfalls hat die gute Frau vom AA gesagt das sie das weiter leitet und meine ABmeldung macht.

Ich bekam darauf mein normales ALG 1 für den Monat Juni und auch mein ALG 1 für die ersten Tage des Julis. Nun hat mir das AA aber am 1. Juli noch ne ganze Stange Geld überwiesen, mit der ich nichts anfangen kann, weil ich nicht weiß wofür die ist.
ANschließend bekam ich am 8. Juli wieder einen Brief vom AA wo sie von mir wollen, das ich sowie mein Arbeitsgeber einen Zettel ausfüllen sollen, welche dasn zur Berechnung meiner Leistung dienen.
Ich muss dazu sagen, ab 5. Juli war ich im ALG 2. Doch die gute Frau am Telefon sagte zu mir, mit meinem Anruf hat sich alles erledigt, sie meldet mein ALG 2 und damit ist die Sache beendet.

Was ich nun wissen möchte, warum krieg ich ne ganze Stange Geld vom Arbeitsamt bzw. wofür könnte das sein?
Warum soll ich Zettel zur Berechnung meiner Leistung im ALG 2 ausfüllen, wo ich doch jetzt arbeite und mich abgemeldet habe?

Ich danke euch für eure Hilfe!

StephanK
10.07.2005, 16:38
Hallo Katsche und :welcome:
so richtig klar ist mir das alles auch nicht, aber es sieht mir so, als ob Deine in-Arbeit-Meldung amtlicherseits so verstanden worden wäre, dass Du nun teilarbeitslos seiest - eben wegen Deiner Teilzeitbeschäftigung. Im ALG II-Bereich reicht ja eine Arbeitsfähigkeit von drei Stunden täglich aus, um als erwerbsfähig zu gelten, und diese drei Stunden zusätzlich zu Deinen fünf Stunden im neuen Job würden ja gerade acht ergeben.
Für Geringverdiener gibt es ja "aufstockendes" ALG II, um mit dieser Art Kombi-Lohn über die Runden zu kommen. Wenn Du im neuen Job genug verdienst, wirst Du das nicht brauchen, aber Du hast wahrscheinlich nicht mitgeteilt, wieviel Du verdienen wirst. Kurzum: mir scheint, dass das nur eine "fürsorgliche Ader" des Amtes ist.
Aber wenn Du mit Deinem Teilzeitjob genug verdienst und auch korrekt sozialversichert bist, zwingt Dich selbstverständlich keiner in dieses Aufstockungs-ALG II. Das sollte sich dann auch mit einem Anruf beim Amt klären lassen.

Zu der "überzähligen" Überweisung kann ich keine Erklärung beisteuern. Wahrscheinlich wirst Du das nur vom Amt selbst erfragen können.

Katsche
11.07.2005, 15:59
Hallo

Tja, den Anruf beim AA habe ich getätigt, nur konnten die mir leider auch nicht weiterhelfen. Ich soll mich jetzt bei einem Job-Center melden, weil die dafür zuständig wären, nur bei diesem Job-Center ist durchweg besetzt. Das ist mal wieder super...

Naja, sobald ich mehr weiß werde ich auf alle Fälle dazu noch einen Text niederlassen um euch auch Infos geben zu können, falls das noch mal einem passieren sollte.


Liebe Grüße Katy

Betroffener
11.07.2005, 16:27
Hallo Katsche,

ich denke mal Du hast kaum etwas verkehrt gemacht und das Amt hat sich - wie Stephan schon formulierte - sehr fürsorglich verhalten. Da könnten sich andere Ämter eine große Scheibe von abschneiden bundesweit.

Allerdings würde ich jetzt wegen der "Stange Geld" nicht unbedingt in Panik verfallen, sondern schnell ein Festgeldkonto mit 3% Zinsen und kurzer Kündigungsfrist einrichten und das Geld dort stapeln, bis es jemand zurückhaben möchte und die Zinsen dafür kassieren.

Katsche
11.07.2005, 17:04
Also, ihr lieben

nach langem rum telefonieren habe ich endlich eine Antwort auf meine Probleme und muss leider dazu sagen das das AA damit doch nicht so "fürsorglich" denkt wie es erscheint.

Dieser besagte Brief dient dazu herauszufinden ob ich eventuell noch Anspruch auf ALG II habe oder ob ich ab dem Monat August raus falle, des weiteren dient er dazu, mir noch Geld weg nehmen zu können.

Das Geld was ich bekommen habe, hat irgendwie damit zu tun. Die im AA denken das das schon mein ALG II zwei ist, für die Monate Juni und Juli. Diese werden sie mit Hoher Wahrscheinlichkeit zurück verlangen.
Deshalb auch der Brief, um heraus zu finden ob sie es wieder bekommen können.

Im Endeffekt muss ich den Brief ausfüllen und zurück schicken, damit sie mir das Geld und wahrscheinlich noch mehr wieder weg nehmen können! Das ist die kurzform, so wurde es mir direkt gesagt. Da ich das Beamtendeutsch leider nicht verstanden hatte, bat ich um eine Idiotensichere Antwort, die ich so bekam.

So, das wars :patsch:

Liebe Grüße sagt Katy

Betroffener
11.07.2005, 17:33
Katy,

nun mal langsam.

So wie ich das bis jetzt verstanden habe, hast Du Arbeitslosengeld I bezogen und Dich dann wird als in Arbeit gemeldet.

Du hattest nichts davon geschrieben, dass Du ALG II in irgendeiner Form beantragt hattest. Und so wie Du das Telefonat schilderst, wissen die das auch nicht wirklich - sondern tappen auch mit der Stange im Nebel.
Üblicherweise wird ALG II nicht im voraus für mehrere Monate bezahlt.

Um Dir hier helfend an der Seite stehen zu können, müssten die Fakten mal auf den Tisch:

- Was hast Du alles beantragt?
- Was steht in den Bescheiden zu den Anträgen?
- Was hast Du dann wirklich an Leistungen erhalten?
- Was sollst Du ggf. wirklich zurückzahlen?

Falls Du einen Scanner hast, kannst Du ja mir und/oder dem Stephan den Scan des Schreibens per Email zusenden - ggf. geschwärzt oder abgeklebt bei Deinen persönlichen Daten.

Ansonsten stochern wir hier weiter mit der Stange im Nebel.