DrByte
13.07.2005, 23:14
Zunehmende Verärgerung entsteht zur Zeit durch merkwürdige Praktiken einiger Zeitfirmen oder ähnlicher Überlassungen, die im „Auftrag“ für größere Personalrekrutierungen bei Firmenerweiterungen oder Neugründungen im Hintergrund - ohne vorherige Kenntnis der Bewerber - für anscheinend seriöse Stellenangebote das Assessment übernehmen.
Dagegen wäre nichts einzuwenden, dies wurde in der Vergangenheit oft praktiziert. Neu ist, leider werden die Bewerber erst durch den Erhalt einer Antwort mit der Tatsache konfrontiert, dass das Bewerberverfahren komplett über Zeitarbeit abläuft und der Erfolg oder Verbleib im Bewerberverfahren von den Antworten auf ein paar Fragen zugunsten der Zeitfirma indirekt abhängig ist.
Offenbar will man so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wer also glaubt, er bewerbe sich beispielsweise für eine gewerbliche oder kaufmännische Tätigkeit für eine Firma, der irrt. Denn in Wirklichkeit hat dieses Unternehmen einen Vertrag zur Personalrekrutierung mit einer Zeitfirma abgeschlossen – der Bewerber bewirbt sich in Wirklichkeit für eine Überlassung auf Zeit - man setzt ihn so die Pistole auf die Brust.
Die Hoffnung des Bewerbers auf einen soliden einträglichen Job wird auf diese Art getäuscht. Denn Zeitarbeit bedeutet, dass man sich vertraglich für weniger Geld und grundsätzlich bundesweite Wanderarbeit verpflichtet. Einen Anspruch auf die ursprüngliche beworbene Tätigkeit oder Firma oder regionalen Interessen entfällt durch eigene Unterschrift. Es gibt keine regionale Zeitarbeit. Das Gemeine an dieser Mache ist, dass in dem ursprünglichen Stellenangeboten kein Hinweis auf Zeitarbeit enthalten ist. Die Wahl- o. Entscheidungsfreiheit der Bewerber wird ausgebremst - trotz Arbeitsmarktprobleme hat der Bürger aber immer noch Rechte. Leider hat sich diese Täuschungspraxis bei Stellenangeboten jetzt zu 90% durchgesetzt.
Zum anderem wird klar, dass die primär beworbene Firma keine Festangestellten bzw. stabilen Belegschaften wünscht. Und die Zeitfirmen wollen am Lohn ja mitverdienen. Wer sich also über Klebeeffekte Hoffnungen machen lässt - Fehlanzeige - nur Lüge. Denn logisch gedacht, zukünftige Arbeitsmarktstrategien sehen keine Festanstellungen mehr vor.
Wer sich also für eine Reise- u. Überlassungsgesellschaft dennoch entscheidet, sollte vorher die Verträge dieser Überlassungen klären/prüfen.
Wichtig: Eine seriöse Überlassung stellt den Kontakt mit dem Betroffenem wenigsten auf schriftlichem Wege her oder es gibt eine sachliche und folgenlose persönliche Beratung ohne(!) versteckte Nötigung oder Drohung. Auch eine vertrauensvolle Vertragsabstimmung sollte erlaubt sein. Es darf nicht sein, dass man im Wartezimmer schnell mal lesen soll und dann "Fix fix" unterschreiben muss. Man darf nicht vergessen, die gegenwärtige Methodik der Personal- u. Überlassungen lassen den Schluss zu, dass es zuviele Zeitfirmen gibt - aber als Abeitsloser hat man Anspruch auf eine menschenwürdige Behandlung.
Leider sprechen die Tatsachen aus meiner Erfahrung zunehmend dagegen. Der bevorstehende politische Wechsel beflügelt einige "Arbeitgeber und Vermittler" jetzt schon, die Arbeitsuchenden als schnelle austauschbare Ware zu jedem Lohn und Dreck unter Druck zu setzen. Leider kommt noch ein Umstand hinzu, dass durch die EDV-Datenbanken, Bewerberspuren und durch geheimen Informationsaustausch die Arbeitssuchenden unbemerkt intern herumgereicht werden. Was nicht einmal im Gesundheitswesen klappt, funktioniert im Personalwesen super wie beim Geheimdienst.
Dagegen wäre nichts einzuwenden, dies wurde in der Vergangenheit oft praktiziert. Neu ist, leider werden die Bewerber erst durch den Erhalt einer Antwort mit der Tatsache konfrontiert, dass das Bewerberverfahren komplett über Zeitarbeit abläuft und der Erfolg oder Verbleib im Bewerberverfahren von den Antworten auf ein paar Fragen zugunsten der Zeitfirma indirekt abhängig ist.
Offenbar will man so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wer also glaubt, er bewerbe sich beispielsweise für eine gewerbliche oder kaufmännische Tätigkeit für eine Firma, der irrt. Denn in Wirklichkeit hat dieses Unternehmen einen Vertrag zur Personalrekrutierung mit einer Zeitfirma abgeschlossen – der Bewerber bewirbt sich in Wirklichkeit für eine Überlassung auf Zeit - man setzt ihn so die Pistole auf die Brust.
Die Hoffnung des Bewerbers auf einen soliden einträglichen Job wird auf diese Art getäuscht. Denn Zeitarbeit bedeutet, dass man sich vertraglich für weniger Geld und grundsätzlich bundesweite Wanderarbeit verpflichtet. Einen Anspruch auf die ursprüngliche beworbene Tätigkeit oder Firma oder regionalen Interessen entfällt durch eigene Unterschrift. Es gibt keine regionale Zeitarbeit. Das Gemeine an dieser Mache ist, dass in dem ursprünglichen Stellenangeboten kein Hinweis auf Zeitarbeit enthalten ist. Die Wahl- o. Entscheidungsfreiheit der Bewerber wird ausgebremst - trotz Arbeitsmarktprobleme hat der Bürger aber immer noch Rechte. Leider hat sich diese Täuschungspraxis bei Stellenangeboten jetzt zu 90% durchgesetzt.
Zum anderem wird klar, dass die primär beworbene Firma keine Festangestellten bzw. stabilen Belegschaften wünscht. Und die Zeitfirmen wollen am Lohn ja mitverdienen. Wer sich also über Klebeeffekte Hoffnungen machen lässt - Fehlanzeige - nur Lüge. Denn logisch gedacht, zukünftige Arbeitsmarktstrategien sehen keine Festanstellungen mehr vor.
Wer sich also für eine Reise- u. Überlassungsgesellschaft dennoch entscheidet, sollte vorher die Verträge dieser Überlassungen klären/prüfen.
Wichtig: Eine seriöse Überlassung stellt den Kontakt mit dem Betroffenem wenigsten auf schriftlichem Wege her oder es gibt eine sachliche und folgenlose persönliche Beratung ohne(!) versteckte Nötigung oder Drohung. Auch eine vertrauensvolle Vertragsabstimmung sollte erlaubt sein. Es darf nicht sein, dass man im Wartezimmer schnell mal lesen soll und dann "Fix fix" unterschreiben muss. Man darf nicht vergessen, die gegenwärtige Methodik der Personal- u. Überlassungen lassen den Schluss zu, dass es zuviele Zeitfirmen gibt - aber als Abeitsloser hat man Anspruch auf eine menschenwürdige Behandlung.
Leider sprechen die Tatsachen aus meiner Erfahrung zunehmend dagegen. Der bevorstehende politische Wechsel beflügelt einige "Arbeitgeber und Vermittler" jetzt schon, die Arbeitsuchenden als schnelle austauschbare Ware zu jedem Lohn und Dreck unter Druck zu setzen. Leider kommt noch ein Umstand hinzu, dass durch die EDV-Datenbanken, Bewerberspuren und durch geheimen Informationsaustausch die Arbeitssuchenden unbemerkt intern herumgereicht werden. Was nicht einmal im Gesundheitswesen klappt, funktioniert im Personalwesen super wie beim Geheimdienst.