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  #21  
Alt 18.04.2010, 20:58
Benutzerbild von Pharao
Pharao Pharao ist offline
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Pharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste KompetenzPharao Höchste Kompetenz
Standard AW: Arbeit ablehnen wegen Arbeitsbedingungen

Zitat:
Zitat von Erwin Lindemann
Aber, ich gebe Dir damit recht, dass er die Verantwortung hat über alles hat und das er entscheidet was zu tun ist.
Hi,

ja, deswegen nennt man ihn ja auch "Chef" ......
Zitat:
Nur weil so manche üblen Zustände in dieser ach so freien Markwirtschaft nicht gegen Gesetze verstoßen müssen diese nicht gleichzeitig als „völlig normal“ angesehen werden.
Es gibt wohl sehr wenig Firmen wo der "einfache" Angestellte sich das selber aussuchen kann bzw. meint hier was zu sagen zu haben, wie der Betrieb geleitet wird, wann er seinen Urlaub genehmigt bekommt oder wie mit Überstunden verfahren wird. Solange alle (aktuellen) Gesetze eingehalten werden, überliegt es immer noch dem Chef wie er was handhabt in seinem Betrieb. Und hier wären wir mal wieder bei dem Thema "Wer ist der Chef ? Wer entscheidet ? Wer bezahlt mich am Monatsende ?".

Zitat:
Zitat:
Andere Firma, andere Regeln - ganz einfach Du kannst doch nicht einfach zwei unterschiedliche Firmen so vergleichen.
Ich kann nur darüber berichten was ich kenne und nicht von dem was Du gern hören möchtest.
Es geht hier nicht darum was du oder ich gerne hören will, sondern ganz einfach nur darum das jeder Chef seine Firma so leitet wie er es für richtig hält. Dabei spielt es keine Rolle ob in der Firma A was anderes gehandhab wurde, im Gegensatz zu einer anderen Firma B.

Du wirst dich nie darauf Berufen können: "aber in meiner alten Firma durfen wir oder haben wir ..........." . Veilleicht ist das deutlicher wenn man einfach sagt, das waren zwei ganz unterschiedliche Arbeitsverträge und diese haben nichts miteinander zu tun oder können so verglichen werden, das du der Meinung bist hier hättest du was, um andere Forderungen bei der neuen Firma zu stellen. Das wird keinen neuen Chef interessieren wie andere Firmen wo du mal gearbeitet hast, das handhabt haben.
Zitat:
Die Arbeitsbedingungen werden, so weit ich weiß, nicht von der „Wichtigkeit“ der Stelle abhängig gemacht. Auch die „höheren“ Stellen in dieser Firma haben mit den Arbeitsbedingungen in dieser Firma zu tun
So weit ich weis = nicht wissen ! Und natürlich ist es abhängig, zB ein Top-Manager kann ganz andere Forderungen stellen wenn er einen Arbeitsplatz sucht oder beim Aushandeln eines Arbeitsbertrages, als eine einfache Putz... öhm sorry, Reinigungsfachkraft.
Zitat:
Oder mit anderen Worten, Hauptsache Arbeit, was?
Nein, das hab ich net gesagt.

Aber du bist einfach in einer Position wo man einfach nicht soviele Forderungen stellen kann (gerade wenn diese üblich sind & nicht gegen Gesetze verstoßen) und wenn es dann noch X andere Bewerbungen für den Job gibt. Und wenn du die Wahl hättest zwischen jemanden der 1 Monat gerade frisch Al geworden ist und jemanden der seit 1-2 Jahren nix macht, aber dafür gleich spezielle Forderungen stellt, dann .......... natürlich entscheidest du dich für den zweiten

Und NEIN, das soll eben nicht heißen das du alles annehmen sollst, wo man eindeutig nur Ausgebeutet wird, aber Abstriche mußt sich sicherlich machen können und kannst nicht einen Verdienst oder was sonst was in irgendeiner alten Firma mal war oder gehandhabt wurde, hier Vergleichen oder Forderungen stellen, zb ich will aber meinen alten Verdienst oder jeden Freitag frei haben oder Überstunden machen wann ich es für richtig halte.

Zudem könnte man diese neue Arbeitsstelle ja auch als "Sprungbrett" benutzen um aus der Beschäftigung wieder einen anderen besseren Job zu bekommen. Und wenn du in einem Beschäftigungsverhältnis dich raus bewirbst, dann kannst du u.a die ein oder andere Forderung (leichter) stellen bzw bist eher in der Position, als wie jetzt.
Zitat:
Auch ein Harz4 Empfänger ist (noch) nicht verdammt alles und jede Tätigkeit anzunehmen.
Hier mal der Gesetzestext dazu: "Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sein denn (....)" und ansonsten droht halt eine Sperre. Hier zählt für`s Amt nur ob es ein wichtiger Grund ist, wenn man Ablehnt oder eben nicht.
  #22  
Alt 18.04.2010, 22:11
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stummelbeinchen stummelbeinchen ist offline
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Standard AW: Arbeit ablehnen wegen Arbeitsbedingungen

Zitat:
Zitat von Erwin Lindemann Beitrag anzeigen
Es gibt Abhängigkeiten von denen der Chef nicht immer was mitbekommt.
Termine müssen eingehalten und / oder geändert werden.
Oder Einer wird krank, oder kommt zu spät usw. usw.
Der Chef kann nicht immer und überall sein und alles wissen und über alles seinen Senf dazu geben.
Es sollte Regeln geben!

Mal ganz davon abgesehen, dass ich in einem Standort beschäftigt gewesen wäre, wo der Chef gar nicht vor Ort gewesen wäre!
Aber Du hast doch dort bisher nicht gearbeitet, woher willst Du also wissen, wie es gelaufen wäre? Wie der tägliche Arbeitsalltag dort aussieht? Wie oft Überstunden angeordnet werden oder auch nicht?
In meinem Arbeitsvertrag steht auch drin, dass Überstunden vom AG angeordnet werden können. Und? Bisher ist das noch nicht vorgekommen. Und klar bestimmt mein Chef, ob ich nun die reguläre Arbeitszeit verschieben soll oder ob er Überstunden anordnet. Ich glaub Du verbeisst Dich da in etwas. Gearbeitete Stunden kann der Chef gar nicht wegreden. Er kann nur entscheiden, ob die von Deiner Wochenarbeitszeit abgehen (Du also am Freitag früher gehen kannst) oder ob es Überstunden sind.

Naja, ist ja auch egal. Es ist Deine Entscheidung, ob Du das annimmst. Wenn Du der Meinung bist, dass ALG2 besser ist als eine Arbeit mit den von Dir geschilderten Regeln und 5 Stunden mehr pro Monat, dann ist das Deine Entscheidung. Du musst das wissen, wir nicht.

Nur wenn Du darüber reden willst, musst Du auch mit anderen Meinungen klar kommen.

LG
  #23  
Alt 18.04.2010, 22:34
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Step Step ist offline
 
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Standard AW: Arbeit ablehnen wegen Arbeitsbedingungen

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Aber Du hast doch dort bisher nicht gearbeitet, woher willst Du also wissen, wie es gelaufen wäre? Wie der tägliche Arbeitsalltag dort aussieht? Wie oft Überstunden angeordnet werden oder auch nicht?
Um es auszuprobieren, muß der Arbeitsvertrag unterschrieben werden, und dann sitzt man schon in der Falle.
Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
In meinem Arbeitsvertrag steht auch drin, dass Überstunden vom AG angeordnet werden können.Und?
Ja, aber auch wenn es nicht drinstehen würde, könnte es der AG anordnen. Also völlig sinnfrei, so eine Klausel. Wichtiger wäre, wir die Erfassung und Vergütung erfolgt, und genau das wird meist bewußt vergessen zu erwähnen.

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Ich glaub Du verbeisst Dich da in etwas.Gearbeitete Stunden kann der Chef gar nicht wegreden.
Doch, könnte er, wenn es wie in vielen Betrieben keine Zeiterfassung gibt. Grundsätzlich ist nämlich erstmal der Arbeitnehmer in der Pflicht, im Streitfall die angefallenen Überstunden zu besweisen. Hier müßte man sogar schriftlich tätig werden und die Stunden anmahnen, wenn sie vom AG nicht akzeptiert werden, damit sie nicht verwirken, und den Stress will doch wohl kein Arbeitnehmer, oder ?

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Wenn Du der Meinung bist, dass ALG2 besser ist als eine Arbeit mit den von Dir geschilderten Regeln und 5 Stunden mehr pro Monat, dann ist das Deine Entscheidung.
Ich glaube, es geht hier nicht darum, was besser ist sondern darum, was für Abstriche von einem Arbeitnehmer verlangt werden. Wenn von vorn herein schon feststeht, daß kostenlose Arbeit verlangt wird, dann sollten bei jedem die Alarmglocken klingeln, denn dann läuft man Gefahr, auch trotz Arbeit auf ALG II angewiesen zu sein, und das will wohl niemand.

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  #24  
Alt 18.04.2010, 23:02
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Zitat:
Zitat von Step Beitrag anzeigen
Ich glaube, es geht hier nicht darum, was besser ist sondern darum, was für Abstriche von einem Arbeitnehmer verlangt werden. Wenn von vorn herein schon feststeht, daß kostenlose Arbeit verlangt wird, dann sollten bei jedem die Alarmglocken klingeln, denn dann läuft man Gefahr, auch trotz Arbeit auf ALG II angewiesen zu sein, und das will wohl niemand.
Hi Step,

da geb ich dir ja vollkommend Recht das es net seinen kann, das man Vollzeitarbeitet und trotzdem auf Unterstützung angewiesen ist, aber da Spielen andere Faktoren wie zB der Verdienst (im vergleich mit was üblich ist in der Branche) auch eine Rolle und nicht ein einzeln Punkt beim Arbeitsvertrag.
  #25  
Alt 18.04.2010, 23:05
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Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Hi Step,

da geb ich dir ja vollkommend Recht das es net seinen kann, das man Vollzeitarbeitet und trotzdem auf Unterstützung angewiesen ist, aber da Spielen andere Faktoren wie zB der Verdienst (im vergleich mit was üblich ist in der Branche) auch eine Rolle und nicht ein einzeln Punkt beim Arbeitsvertrag.
Richtig. Es geht hier aber um Teilzeitarbeit und es soll dem Arbeiteger trotzdem noch was geschenkt werden, und das kann es nicht sein.
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  #26  
Alt 19.04.2010, 10:47
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Zitat:
Zitat von Step Beitrag anzeigen
Es geht hier aber um Teilzeitarbeit ...
Hi,

aber du kannst doch dann nicht erwarten, das man genauso viel Verdient wie in einem Vollzeitjob. Sicherlich, der Fragesteller muß letztlich das alles selber entscheiden, aber ob das Amt das dann genauso sieht ?
Zitat:
Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil
  • (...)
  • sie im Hinblick auf die Ausbildung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen als geringerwertig anzusehen ist,
  #27  
Alt 19.04.2010, 11:10
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Erwin Lindemann Erwin Lindemann ist offline
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Standard AW: Arbeit ablehnen wegen Arbeitsbedingungen

Guten Morgen!

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
ja, deswegen nennt man ihn ja auch "Chef" ......
Genau, und nicht mehr „Masser“.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Es gibt wohl sehr wenig Firmen wo der "einfache" Angestellte sich das selber aussuchen
Ich sprach nicht von „aussuchen“.
In einem Dienstleistungsjob „am Kunden“ bestimmt der Arbeitsaufwand, sprich der Kunde, über die Quantität der Arbeit im Tagesgeschäft!

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
kann bzw. meint hier was zu sagen zu haben, wie der Betrieb geleitet wird
Wo habe ich das behauptet?
Den Betrieb leitet die Betriebsführung.
Sie ist verantwortlich, aber, nicht immer und überall anwesend, und deshalb gibt es Regeln.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Solange alle (aktuellen) Gesetze eingehalten werden, überliegt es immer noch dem Chef wie er was handhabt in seinem Betrieb.
Stimmt.
Das, unter anderem, und noch vieles mehr, in dieser Firma, muss mir aber nicht unbedingt genau so wie es praktiziert wird zusagen, oder… .

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Und hier wären wir mal wieder bei dem Thema "Wer ist der Chef ? Wer entscheidet ? Wer bezahlt mich am Monatsende ?".
So eine Firma ist kein geschlossenes System. Und der „Chef“ nicht unabhängig von dem was seine Mitarbeiter (Untergebenen) so den ganzen lieben Monat so tun, bzw. vor sich hinarbeiten. Heutzutage noch so eine Firma absolutistisch leiten zu wollen funktioniert nicht auf Dauer vorteilhaft für alle beteiligten.
Ich kenne Arbeitgeber die sich so verhalten wie in meinem Beispiel, diese haben dann auch meist kein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern. Dieses wiederum spiegelt sich dann auch auf die Arbeitsmoral der Arbeitnehmers.

Mir ging es nicht darum wer Entscheidungen in einem Unternehmen zu treffen hat.
Es geht darum wie man als Chef die Arbeitsbedingungen für das Unternehmen gestaltet.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Es geht hier nicht darum was du oder ich gerne hören will, sondern ganz einfach nur darum das jeder Chef seine Firma so leitet wie er es für richtig hält.
Eben. Das heißt aber nicht, dass dieses „für gut halten“ dann auch für die Praxis gut ist.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Dabei spielt es keine Rolle ob in der Firma A was anderes gehandhab wurde, im Gegensatz zu einer anderen Firma B.
Für Dich nicht.
Aber für mich.
Warum sollte ich mich verschlechtern?
Ach ja… ., ich vergaß, entschuldige, ich bin ja kein ganz normaler Arbeitsuchender, ich bin ja Harz4 Empfänger. Ja, dann ist ja alles geklärt. Dann brauche ich ja gar nicht mehr zu wissen, wie es besser für mich wäre. Dann muss ich ja, ob es für mich und die Firma gut ist, oder nicht, jeden Müll unterschreiben. Stimmt, ich vergaß.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Du wirst dich nie darauf Berufen können: "aber in meiner alten Firma durfen wir oder haben wir ..........." . Veilleicht ist das deutlicher wenn man einfach sagt, das waren zwei ganz unterschiedliche Arbeitsverträge und diese haben nichts miteinander zu tun oder können so verglichen werden, das du der Meinung bist hier hättest du was, um andere Forderungen bei der neuen Firma zu stellen. Das wird keinen neuen Chef interessieren wie andere Firmen wo du mal gearbeitet hast, das handhabt haben.
Niemand hat Forderungen gestellt und niemand hat seine schöne Firma mit einer anderen Firma verglichen.
Ich habe nur, und das auch nur hier, über Erfahrungen gesprochen, die ein wenig von dem was mir da geboten werden sollte abweichen.
Sicher.
Ich weiß das es heutzutage, und gerade als Harz4 Empfänger nicht einfach ist eine Tätigkeit zu finden die einen auch ausfüllt und weiterbringt.
Aber, dass was da von mir gefordert wurde kann ich nun mal nicht erfüllen.
Da würde ich auf Dauer sicher von krank werden. Und das ist für die Firma und für die Gesellschaft dann auch nicht so gut.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
So weit ich weis = nicht wissen !
Als Pauschalisierung kann man das so sagen.
Sicher.
Aber!

Die Infos habe ich von dem Chef persönlich bekommen.
Bei ihm sind alle Verträge so gestrickt, wie er sich ausdrückte.
Dann, gehe ich doch mal davon aus, dass es unabhängig ist von der „Wichtigkeit“ des Arbeitnehmers was da so in seinem ganz persönlichen Vertrag drin steht.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Und natürlich ist es abhängig, zB ein Top-Manager kann ganz andere Forderungen stellen wenn er einen Arbeitsplatz sucht oder beim Aushandeln eines Arbeitsbertrages, als eine einfache Putz... öhm sorry, Reinigungsfachkraft.
Ich höre immer Forderungen.
Ich habe doch gar nix gefordert.
Von mir wurde gefordert solch Machwerk, öhm, Arbeitsvertrag zu unterschreiben.
Was ich dabei denke, davon halte oder gar welche Forderungen ich im Gegenzug hätte, davon war im Vorstellungsgespräch und auch hier nie eine Rede. Außer, von Dir.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Aber du bist einfach in einer Position wo man einfach nicht soviele Forderungen stellen kann (gerade wenn diese üblich sind & nicht gegen Gesetze verstoßen) und wenn es dann noch X andere Bewerbungen für den Job gibt. Und wenn du die Wahl hättest zwischen jemanden der 1 Monat gerade frisch Al geworden ist und jemanden der seit 1-2 Jahren nix macht, aber dafür gleich spezielle Forderungen stellt, dann .......... natürlich entscheidest du dich für den zweiten
Aus Arbeitgebersicht sicherlich verständlich.
Ich bin aber kein Arbeitgeber.
Ich suche nur ein Job von dem ich auch Leben kann, und kein Job vom dem ich krank im Koppe werde!

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Und NEIN, das soll eben nicht heißen das du alles annehmen sollst, wo man eindeutig nur Ausgebeutet wird, aber Abstriche mußt sich sicherlich machen können und kannst nicht einen Verdienst oder was sonst was in irgendeiner alten Firma mal war oder gehandhabt wurde, hier Vergleichen oder Forderungen stellen, zb ich will aber meinen alten Verdienst oder jeden Freitag frei haben oder Überstunden machen wann ich es für richtig halte.
Gut, wenn ich diese ach so tolle Firma mit den lustigen Arbeitsbedingungen mal vergleichen darf.
Tja, dann würde mir nur das alte ROM einfallen. Oder die Plantagen in Luisiana. Da gab es wenigstens feste Pausenzeiten. Und die Besitzer ähm Chefs haben wenigstens darauf geachtet, dass ihr Eigentum, der Sklave noch lange arbeitsfähig war.
Bei der Firma mit gerade dem Chef habe ich da so meine Bedenken, dass ihm an seinem Sklaven ähm Mitarbeitern auch nur das Geringste liegt.

So nun hast Du Dein Vergleich.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Zudem könnte man diese neue Arbeitsstelle ja auch als "Sprungbrett" benutzen um aus der Beschäftigung wieder einen anderen besseren Job zu bekommen. Und wenn du in einem Beschäftigungsverhältnis dich raus bewirbst, dann kannst du u.a die ein oder andere Forderung (leichter) stellen bzw bist eher in der Position, als wie jetzt.
Das mag wohl so sein.
Um wieder auf mein Thema zurückzukommen…. .

Aber, auch ein Bewerber aus einer festen Anstellung hätte in dieser Firma von diesem Chef keinen anderen Arbeitsvertrag gesehen!
Dies ist in dieser Firma ein grundsätzliches Problem.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Hier mal der Gesetzestext dazu: "Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sein denn (....)" und ansonsten droht halt eine Sperre. Hier zählt für`s Amt nur ob es ein wichtiger Grund ist, wenn man Ablehnt oder eben nicht.
Danke für die Belehrung, aber das hilft mir kein Stück weiter.
Und, es macht es auch um keinen Deut besser.
Was erwartest Du jetzt von mir?
Soll ich jetzt über solch Gesetz mich eschofieren?
Wem ist damit geholfen?

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Aber Du hast doch dort bisher nicht gearbeitet, woher willst Du also wissen, wie es gelaufen wäre?
Ich hatte ein sehr langes Gespräch mit dem Chef. Ich habe gefragt – und, ich habe Antworten erhalten!

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Wie der tägliche Arbeitsalltag dort aussieht?
Wurde mir erläutert!

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Wie oft Überstunden angeordnet werden oder auch nicht?
Eben nicht angeordnet!
Darum geht es ja auch gar nicht.

Wie die Überstundenregelung in dieser Firma aussieht habe ich hier mehrfach beschrieben.

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
In meinem Arbeitsvertrag steht auch drin, dass Überstunden vom AG angeordnet werden können. Und? Bisher ist das noch nicht vorgekommen.
Ich freue mich für Dich.
Aber, das hat mit „meiner“ Firma wirklich nichts zu tun!

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Und klar bestimmt mein Chef, ob ich nun die reguläre Arbeitszeit verschieben soll oder ob er Überstunden anordnet.
Dein Arbeitsvertrag ist aber nicht meiner!
Dein Chef ist nicht meiner.
Deine Firma ist eine andere!
Klingt aber gut.
Schick mir bitte doch mal eine Mail, wenn was bei euch frei wird!

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Ich glaub Du verbeisst Dich da in etwas.
Joh, böse Menschen sagen auch ab und an mal zu mir ich hätte Prinzipien.
Welch böser Harz4 Empfänger ich doch bin… .



Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Gearbeitete Stunden kann der Chef gar nicht wegreden.
Dann kennst Du meine EX- Chefs nicht!
Und, vor allem, den „beinahe“ neuen Chef nicht!

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Er kann nur entscheiden, ob die von Deiner Wochenarbeitszeit abgehen (Du also am Freitag früher gehen kannst) oder ob es Überstunden sind.
Ja sicher, auf Gutdünken.
Aber, ich will ja doch gar nix Besonderes, nur vernünftige Regeln für beide Seiten.

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Naja, ist ja auch egal. Es ist Deine Entscheidung, ob Du das annimmst. Wenn Du der Meinung bist, dass ALG2 besser ist als eine Arbeit mit den von Dir geschilderten Regeln und 5 Stunden mehr pro Monat, dann ist das Deine Entscheidung. Du musst das wissen, wir nicht.
Ja weißt Du das ist das worüber ich mich immer wieder und immer öfter aufregen könnte, wenn ich würde, mach ich aber nicht mehr….

Wer sagt eigentlich, dass es zu Harz4 nur die Alternative geben darf sich alles gefallen zu lassen? Oder die Alternative zu einen schlechten Arbeitsverhältnis nur Harz4 ist?

Wenn das so ist… ., denke ich, da läuft irgendwas schief.

Zitat:
Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Nur wenn Du darüber reden willst, musst Du auch mit anderen Meinungen klar kommen.
Dito.

Zitat:
Zitat von Step Beitrag anzeigen
Es geht hier aber um Teilzeitarbeit und es soll dem Arbeiteger trotzdem noch was geschenkt werden, und das kann es nicht sein.
Joh, hab nix zu verschenken.
Ich weiß, ich bin kein braver Harz4 – Empfänger, denn, ich will darüber hinaus, auch nicht verliehen werden!

Mit freundlichen Grüßen
Erwin L.
  #28  
Alt 19.04.2010, 11:39
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Hallo Zusammen,

es wäre nett wenn dieser Thread auf einer Basis für einen normalen Umgang geführt werden könnte.
Derzeit allerdings nimmt es für mich den Anschein das dieser Thread mehr oder weniger zum Frusst ablassen gedacht eher das er einen Zweck erfüllen könnte.
Aus diesen Grund bitte ich doch darum das wenn hier weiter diskutiert wird das auf einer sachlichen Basis erfolgt.
Ich denke ich muß hier keinen mehr auf gewissen Forenregeln hinweisen, denn aus dem Kindergartenalter sind wir alle raus.
Also wer es nachlesen will, einfach oben auf das Orange Hinterlegte klicken!

Bei Bedarf werde ich diesen Thread aus dem Verkehr ziehen.

Dankeschön für Euer Verständniss
MfG
Marslicht
  #29  
Alt 19.04.2010, 12:03
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@ Erwin Lindemann

Ja, beenden wir lieber das Thema hier, den jeder ist für sich selber verantwortlich mit dem was er tut, aber bitte dann net rumjammern falls es mal zu einer Sperre führt. Ich beweifel halt nur, das das Amt aus deiner Begründungen einen wichtigen Grund für`s ablehnen sieht.
  #30  
Alt 19.04.2010, 12:37
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Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Hi,

aber du kannst doch dann nicht erwarten, das man genauso viel Verdient wie in einem Vollzeitjob.
Nein, das erwarte ich doch auch gar nicht. Aber so wie es hier geschildert wurde, soll ja aus einem Teilzeitvertrag durch unbezahlte Überstunden arbeitszeitmäßig ein Vollzeitvertrag gemacht werden.

Wenn man dann mal den Monatslohn durch die tatsächlich gearbeiteten Stunden teilen würde, könnte es durchaus sein, daß der sich daraus ergebende Stundenlohn erheblich unter dem ortsüblichen Lohn liegt und eine Ablehung vor der ARGE durchaus als unzumutbar begründet sein könnte.
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