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Thema: Vergütung eines Arbeitsvermittlers

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von MT1901
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    Vergütung eines Arbeitsvermittlers

    In letzter Zeit häufen sich Stellenangebote in meiner Region, in denen die privaten Arbeitsvermittler ausdrücklich auf einen Vermittlungsgutschein verweisen. In den Fällen, in denen kein VGS vorhanden ist, müsse man über die Provision noch reden.

    Wie jetzt? Die Wirtschaft jammert über Fachkräftemangel, zahlt Peanuts und ich soll die Vermittlungsgebühr tragen? Wer garantiert mir dann, dass ich die Probezeit überstehe?

    Ich kriege als Ex-Selbständiger, der gleich in Hartz IV gefallen ist, keinen VGS. Zumindest gibt mir mein JC sowas nicht.:-x

  2. #2
    Profi Avatar von Pharao
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    AW: Vergütung eines Arbeitsvermittlers

    Zitat Zitat von MT1901
    Wer garantiert mir dann, dass ich die Probezeit überstehe?
    Hi,

    das wird dir wohl nie einer garantieren können, aber genau deswegen sollte man sich solche Angebote auch drei mal Überlegen, wenn man keinen Vermittlungsgutschein vom A-Amt hat.

  3. #3
    Aktiver Benutzer Avatar von Nemesis447
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    AW: Vergütung eines Arbeitsvermittlers

    Hallo,

    ich finde es auch ein Unding, dass der Arbeitnehmer (prozentual vom ersten Lohn) bzw. die Arge (und damit der Steuerzahler) in Deutschland für die Vermittlungsgebühr aufkommen muss, während in anderen Ländern wie England oder Frankreich das Unternemen die Gebühren bezahlt, was auch richtig ist, weil es ja im Endeffekt eine "Arbeitserleichterung" für die AG ist, denn intensive Auswahlverfahren/Bewerbungseinsichten um das richtige Personal zu finden kosten nunmal Zeit und Geld für die AG, warum sollte der AN dafür bezahlen? Weil er dann Arbeit hat, welche er sich "erkaufen" muss? Das ist doch echt daneben, nur in D werden die AN so schamlos ausgebeutet. Ein ganz klares :sdagegen: von mir.

    grüße

  4. #4
    Profi Avatar von Der Schmu
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    AW: Vergütung eines Arbeitsvermittlers

    Ich möchte auch die Beanspruchung solcher "Dienste" in Frage stellen.

    Hier werden doch leider Arbeitsplätze vermittelt die sonst nicht zu besetzen sind!

    Wer für seinen Arbeitsplatz zahlt!, der kündigt nicht so schnell!!!

    Das würde ich mir echt überlegen....

  5. #5
    Profi Avatar von Pharao
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    AW: Vergütung eines Arbeitsvermittlers

    Zitat Zitat von Nemesis447 Beitrag anzeigen
    ich finde es auch ein Unding, dass der Arbeitnehmer (prozentual vom ersten Lohn) bzw. die Arge (und damit der Steuerzahler) in Deutschland für die Vermittlungsgebühr aufkommen muss, ....
    Hi,

    das ist so aber nicht ganz richtig !

    "Aufkommen muß" der Bewerber nicht, denn es besteht kein Zwang sich bei PAV zu bewerben bzw dort sowas zu Unterschreiben. Dies ist also freiwillig, wenn der Bewerber ohne Vermittlungsgutschein auf so ein Angebot eingehen will.

    Das das A-Amt einem einen Vermittlungsgutschein ausstellt und dann ggf die Vermittlungsgebühren bezahlt, bedeutet für den Arbeitslosen das er kein finanzielles Risiko eingehen muss, aber trotzdem alle Möglichkeiten nutzen kann.

    Von demher ist es also schon zu begrüßen das das A-Amt diese Vermittlungsgutscheine weiterhin auch ausstellt, auch wenn sich dieses System nicht so durchgesetzt hat.
    während in anderen Ländern wie England oder Frankreich das Unternemen die Gebühren bezahlt, was auch richtig ist, weil es ja im Endeffekt eine "Arbeitserleichterung" für die AG ist, denn intensive Auswahlverfahren/Bewerbungseinsichten um das richtige Personal zu finden kosten nunmal Zeit und Geld für die AG .....
    Tja und genau deswegen holen sich Firmen auch Leiharbeiter von einer ZAF ...... ganz toll. Und auch in deinen genannten Ländern stellt das nicht die perfekte Lösung da, sondern auch dort gibt es unseriöse Angebote, Ausbeutung, ect.

    Zb Leiharbeiter in französischen AKW`s
    Quelle: ***
    Geändert von Step (28.08.2011 um 23:48 Uhr) Grund: Link entfernt

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