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Thema: ALG2 - Kinderwunsch - Getrennte Wohnungen

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von lipnik
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    Ich kenne viele Leute, die ab und an mal arbeitslos waren und nach einer neuen Tätigkeit suchen mussten und genau die gleiche Meinung wie ich hatten.
    Jeder hat in der Hinsicht eine andere Meinung und meint, dass jeder schnell wieder eine Arbeit finden würde, was aber nicht ganz der Realität entspricht.

    Oder würdest Du jemanden einstellen, der nur 1/3 oder die Hälfte der Anforderungen erfüllen kann, die für die zu besetzende Stelle zu erfüllen sind? - Ich denke nicht!

    Die meisten Arbeitgeber suchen Mitarbeiter die 2/3 oder sogar alle Anforderungen und mehr erfüllen können, da sie meist keine Zeit oder Geduld dafür haben, neue Mitarbeiter von Anfang an alles neue beizubringen, da sie Mitarbeiter suchen, die schon Vorkenntnisse in verschiedenen Bereichen mitbringen und nicht erst darin eingearbeitet werden müssen. Daher ist es heutzutage nicht so leicht was zu finden.

    Ich kann mich z. B. auf alle kaufm. Stellen bewerben, die zu besetzen sind, auch wenn ich die meisten Sachen noch nie gemacht habe, geschweige denn überhaupt schon mal was davon gehört/gemacht habe und kann schon im Voraus sagen, wo ich Absagen bekommen werde oder wo ich vielleicht zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden könnte.

    Und wenn ich das schon sagen kann, dann nützt es nichts, sich auf alle kaufm. Stellen zu bewerben, wo Anforderungen verlangt werden, die ich nie erfüllen kann, da ich die Kenntnisse nicht mitbringe.


    Aber egal, ich werde mich weiterhin auf so viele Stellen wie möglich bewerben, um endlich wieder eine Arbeit zu bekommen, auch wenn diese, wie die vorherigen auch, wieder befristet sein wird.

    Gruß Lipnik

  2. #12
    Profi Avatar von Pharao
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    Zitat Zitat von lipnik Beitrag anzeigen
    Was ein Zusammenleben mit 3 Personen angeht: Meine jetzige Wohnung hat kein Kinderzimmer, wäre also für 3 Personen viel zu klein und man müsste sich erst mal eine entsprechende Wohnung suchen, wo man dann mit 3 Personen ohne Platzprobleme zusammenleben kann.
    Hi,

    dieses Argument hingt m.E. aber gewaltig, denn Kleinkinder in dem Alter schlafen i.d.R. eh sehr nah beim Elternbett und benötigen somit erstmal garkein eigenes Kinderzimmer. D.h. ein eigenes Kinderzimmer wird frühstens nach 1 oder 1,5 Jahren benötigt, sodass man noch genügend Zeit hätte eine neue Wohnung zu finden.

    Zitat Zitat von lipnik
    Heutzutage ist es sehr schwer, eine Arbeit zu finden.
    Kommt erstmal darauf an, was man genau sucht & ggf. auch wieviele Mitbewerber es gibt, ect? Pauschal ist diese Aussage m.E. also falsch.

    Zitat Zitat von lipnik
    Es gibt zu 99,9 % nur noch befristete Stellen, ...
    Das halte ich für ein Gerücht! Das mag vielleicht in einzelen Bereichen/Branchen so aussehe oder sich so anfühlen, aber die Aussage trifft sicherlich nicht für alle Job`s zu.

    Zitat Zitat von lipnik
    ....nur noch befristete Stellen, wo man im Anschluss erst mal wieder arbeitslos ist und wieder eine neue Arbeit finden muss.
    Natürlich ist eine befristete Stelle i.d.R. für den AN sehr unschön, aber man kann das Ganze auch anders sehen zB als Sprungbrett oder besser als garnix machen in dem Zeitraum, usw.

    Und gerade wenn ihr Kinder haben wollst, wollt ihr denen nicht mal mehr als Alg2 bieten? Sorry, aber rumheulen wie gemein die Welt zu einem ist, das verbessert die Lage sicherlich auch nicht!

    Zitat Zitat von lipnik
    Natürlich gibt es genug Arbeit, aber ich kann mich ja z. B. nicht auf dem Bau bewerben, wenn ich aus dem kaufm. Bereich komme und auch aus gesundheitlichen Gründen gar nicht auf dem Bau arbeiten kann.
    "Können" schon, nur wirst du halt auf dem Bau dann ggf. nur Hilfarbeiter sein. Und wenn Bau nicht geht, es gibt noch ganz viele andere Job´s die man als ungelernter machen kann. Sorry, aber was erwartest du hier?

    Zitat Zitat von lipnik
    Ich bewerbe mich auf viele verschiedene kaufm. Stellen usw. und hoffe, zu dem einem oder anderen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden oder überhaupt eine Reaktion auf meine Bewerbungen zu erhalten, aber wenn ich keine Antworten oder direkt Absagen nach gewisser Wartezeit erhalte, dann ist das auch nicht gerade aufbauend, sondern eher depremierend.
    Also mit diesem Problem kämpfen viele, auch welche die wesendlich mehr vorzuweisen haben als du. Absagen sollte man nie persönlich nehmen, auch wenn sie sehr deprimierend seinen können. Hier heißt es einfach weitersuchen, denn irgendwann findet auch mal ein blindes Huhn ein Korn. Das setzt allerdings voraus, das man ernsthaft weiter sucht und nicht den "Kopf hängen" lässt.

    Zitat Zitat von lipnik
    Die Arbeitgeber heutzutage verlangen mehr, als man geben kann.
    Das mag sein, aber keiner kann mehr als 100% geben und letztlich Wissen das auch AG.

    Zitat Zitat von lipnik
    Oder würdest Du jemanden einstellen, der nur 1/3 oder die Hälfte der Anforderungen erfüllen kann, die für die zu besetzende Stelle zu erfüllen sind? - Ich denke nicht!
    Ja, aber natürlich muss der AG davon auch einen Vorteil haben, wenn du erstmal nur einen Teil der geforderten Aufgaben erfüllen kannst und ggf. deswegen für einen Zeitraum x angelernt werden musst. Man könnte hier zB vereinbaren, das man für den Zeitraum wo man weniger leistet, auch weniger Geld bekommt, usw.

    Zitat Zitat von lipnik
    Die meisten Arbeitgeber suchen Mitarbeiter die 2/3 oder sogar alle Anforderungen und mehr erfüllen können ...
    Du kannst hier nicht alles pauschalisieren! Und natürlich hängt hier auch sehr viel davon ab, wie DU dich u.a. verkaufen kannst, usw.

    Zitat Zitat von lipnik
    Und wenn ich das schon sagen kann, dann nützt es nichts, sich auf alle kaufm. Stellen zu bewerben, wo Anforderungen verlangt werden, die ich nie erfüllen kann, da ich die Kenntnisse nicht mitbringe.
    Wer nicht probiert, kann auch nicht Gewinnen - so einfach ist das!

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von lipnik
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    Hallo Pharao,

    natürlich würde das Kind die ersten 1 bis 2 Jahre erst mal mit bei mir im Schlafzimmer schlafen, da ich ja auch erst mal eine geeignete Wohnung finden müsste, diese ein Kinderzimmer hat, diese bezahlbar ist und vom JobCenter voll übernommen würde, sofern man ALG2 beziehen muss (was man natürlich NICHT möchte!!!).

    Natürlich versucht man immer wieder aus dem Bezug von ALG2 herauszukommen, in dem man sich auf alle möglichen Stellen bewirbt und freut sich auch, wenn es dann mal klappt. Es ist auch egal, ob es eine befristete Stelle ist bzw. eine Stelle, diese über eine Zeitarbeitsfirma läuft, die ja i. d. R. auch erst mal so gesehen befristet sind (je nach Bereich Einsätze als Krankheitsvertretung). Natürlich muss man auch sehr viel Glück haben, eine unbefristete Stelle zu finden, aber egal mit wem ich über das Thema „Arbeit und Verträge“ spreche, alle sagen, dass es heutzutage im Moment nur noch befristete Stellen gibt und kaum unbefristete. Und wenn es dann mal unbefristete Stellen gibt, dann werden diese meist firmenintern besetzt.

    Absagen sollte niemand persönlich nehmen, auch wenn man sich dann erst mal drüber ärgert, wenn es mit der einen oder anderen Stelle nicht geklappt hat. Aber man darf die Hoffnung nie aufgeben und sollte sich einfach weiterbewerben. Irgendwann wird es dann schon klappen.

    Gruß Lipnik

  4. #14
    Profi Avatar von Pharao
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    Zitat Zitat von lipnik Beitrag anzeigen
    natürlich würde das Kind die ersten 1 bis 2 Jahre erst mal mit bei mir im Schlafzimmer schlafen, da ich ja auch erst mal eine geeignete Wohnung finden müsste, diese ein Kinderzimmer hat, diese bezahlbar ist und vom JobCenter voll übernommen würde, .....
    Hi,

    rein aus Vermietersicht bieten aber 2 Vertragspartner mehr Sicherheit für den Vermieter (auch wenn beide aktuell unterhalb der Pfändungsgrenze leben), sodass ein Zusammenziehen m.E. die Chancen bei der Wohnungssuche erhöhen nicht gleich in der Ablage P zu landen. Als Alleinerziehender & Alg2 Bezug hast du m.E. die schlechtesten Karten, das da ein Vermieter mitmacht.

    Zitat Zitat von lipnik
    Natürlich versucht man immer wieder aus dem Bezug von ALG2 herauszukommen, in dem man sich auf alle möglichen Stellen bewirbt und freut sich auch, wenn es dann mal klappt.
    Wichtig dabei ist m.E. aber dann auch, wenn es geklappt hat, nicht alles "hängen" zu lassen! Es hindert dich niemand daran, wenn du in Arbeit bist, dich weiter auf andere, bessere Stellen zu bewerben oder dich privat Weiterzubilden, etc.

    Des weiteren schreibst du, das du dich auf alle möglichen Stellen bewirbst. Besser wäre es m.E. schon, sich auf Stellen zu bewerben wo man auch einen Abschluss drinnen hat. Und dazu kann es ggf. durchaus auch Sinnvoll sein, gerade wenn man längere Zeit nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet hat, an einer Weiterbildungsmaßnahme in dem Berufsfeld vom Amt teilzunehmen. Die Weiterbildungsmaßnahme an sich (also inhaltlich, ect) bringt dir i.d.R. garnix, aber die Tatsache das du was gemacht hast, das ist m.E. der große Vorteil davon und erhöht die Chancen wieder wo reinzukommen.

    Zitat Zitat von lipnik
    Natürlich muss man auch sehr viel Glück haben, eine unbefristete Stelle zu finden, aber egal mit wem ich über das Thema „Arbeit und Verträge“ spreche, alle sagen, dass es heutzutage im Moment nur noch befristete Stellen gibt und kaum unbefristete.
    Wie schon geschrieben, mag sein das dir das so vorkommt oder das dies Branchenabhängig ist. Allgemein stimmt diese Aussage m.E. definitiv nicht.

    Zitat Zitat von lipnik
    Und wenn es dann mal unbefristete Stellen gibt, dann werden diese meist firmenintern besetzt.
    Ob das "meist" der Fall ist, auch das bezweifele ich jetzt einfach mal!

    Gibt genügend kleinere Firmen, da funktioniert das alleine vom Personal her garnicht. In größeren Firmen mag das sicherlich gelegendlich vorkommen, aber aus Firmensicht durchaus nachvollziehbar, das man lieber Leute nimmt die man ggf. seit Jahren kennt oder die einem empfohlen wurden. Und ja, natürlich braucht man manchmal auch einfach etwas Glück. Einfach mal sich wo bewerben (auch wenn nix ausgeschrieben ist) damit kam ich schon zu dem ein oder anderen tollen Job.

    Zitat Zitat von lipnik
    Absagen sollte niemand persönlich nehmen, auch wenn man sich dann erst mal drüber ärgert, wenn es mit der einen oder anderen Stelle nicht geklappt hat.
    Und da fängt es schon an. Du solltest dich über eine Absage garnicht ärgern - nicht mal für 10 Sekunden. Sollte einfach nicht sein, Punkt.

    Sehe das doch mal so: eine freie Stelle ist ausgeschrieben und wieviele Bewerber haben sich auf diese eine freie Stelle mit beworben? Auch wenn alle Bewerber gleich gut wären, deswegen ist immer noch nur eine Stelle zum vergeben frei. Viel Interessant wäre hier schon, wo standest du in der Reihenfolge bei der Auswahl oder was waren die ausschlaggebenden Punkte, warum man sich für einen anderen Bewerber entschieden hat? Leider wird dir das i.d.R. aber nie einer sagen.

    Da sich aber nicht jeder gleich gut verkaufen kann, ist das zB ein Punkt den kann man super üben. Gleiches auch mit dem Bewerbungsschreiben, damit es ansprechend für den Leser ist, etc. Und nein, von den Bewerbungskursen vom Amt halte ich persönlich garnix, das ist m.E. für die meisten reine Zeitverschwendung. Da sitzen einfach zu viele Leute drinnen die keinen Bock haben, zumal der Maßnahmeträger sein Geschäftsmodell auch nicht gefährden möchte. Die beiden Sachen beißen sich einfach und das wirkt sich einfach auf den Kurs aus.

    Zitat Zitat von lipnik
    Irgendwann wird es dann schon klappen.
    Positiv Denken macht m.E. wirklich viel aus! Wer negativ in ein Bewerbungsgespräch reingeht, der verhält sich m.E. dann auch so im Gespräch.

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von lipnik
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    Zitat Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
    Hi,

    rein aus Vermietersicht bieten aber 2 Vertragspartner mehr Sicherheit für den Vermieter (auch wenn beide aktuell unterhalb der Pfändungsgrenze leben), sodass ein Zusammenziehen m.E. die Chancen bei der Wohnungssuche erhöhen nicht gleich in der Ablage P zu landen. Als Alleinerziehender & Alg2 Bezug hast du m.E. die schlechtesten Karten, das da ein Vermieter mitmacht.

    Hallo Pharao,

    wenn ich mit meinem Partner ein Kind bekommen sollte, welches dann die ersten 1 bis 2 Jahre mit mir im Schlafzimmer schlafen würde, dann würde ich eine Wohnung suchen, wo wir mit 3 Personen wohnen können.
    Im Moment leben wir noch jeder in unserer eigenen Wohnung und würden uns dann eine gemeinsame Wohnung suchen, da dies ja auch besser fürs Kind wäre.

    Mit meinem jetzigen Vermieter komme ich sehr gut zurecht, daher denke ich, würde er kein Problem damit haben, wenn bei mir auf einmal ein kleiner Mitbewohner einziehen würde :-D

    Wichtig dabei ist m.E. aber dann auch, wenn es geklappt hat, nicht alles "hängen" zu lassen! Es hindert dich niemand daran, wenn du in Arbeit bist, dich weiter auf andere, bessere Stellen zu bewerben oder dich privat Weiterzubilden, etc.

    Des weiteren schreibst du, das du dich auf alle möglichen Stellen bewirbst. Besser wäre es m.E. schon, sich auf Stellen zu bewerben wo man auch einen Abschluss drinnen hat. Und dazu kann es ggf. durchaus auch Sinnvoll sein, gerade wenn man längere Zeit nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet hat, an einer Weiterbildungsmaßnahme in dem Berufsfeld vom Amt teilzunehmen. Die Weiterbildungsmaßnahme an sich (also inhaltlich, ect) bringt dir i.d.R. garnix, aber die Tatsache das du was gemacht hast, das ist m.E. der große Vorteil davon und erhöht die Chancen wieder wo reinzukommen.

    Da ich aus dem kaufm. Bereich komme (bin gelernte Bürokauffrau) und mehrere Jahre Berufserfahrung als Büro-/Schreibkraft vorweisen kann, kann ich mich in dieser Hinsicht auf alle möglichen Stellen im kaufm. Bereich bewerben. Da ist die Auswahl doch schon einigermaßen groß.

    Weiterbildungen habe ich auch schon etliche gemacht, dazu gehörten auch etliche Bewerbungstrainings, diese man sich zum Großen Teil hätte auch sparen können 

    Wenn ich eine Stelle habe (was in meinem Fall z. Z. meist durch Zeitarbeitsfirmen ist), dann bewerbe ich mich natürlich noch weiter. Vor allen Dingen bei den Stellen, diese man von Zeitarbeitsfirmen bekommt, weiß man nie, wie lange diese andauern. Die können einen ja jederzeit von der Einsatzstelle abziehen oder die Einsatzstelle sagt, dass man nicht mehr gebraucht wird und ab dem nächsten Tag nicht mehr zu kommen braucht. Daher ist es in diesem Fall schon ratsam, sich weiter zu bewerben und das Glück zu haben, eine Stelle bei einer Firma direkt zu finden, die dann nicht über eine Zeitarbeitsfirma läuft.

    Und da fängt es schon an. Du solltest dich über eine Absage garnicht ärgern - nicht mal für 10 Sekunden. Sollte einfach nicht sein, Punkt.

    Sehe das doch mal so: eine freie Stelle ist ausgeschrieben und wieviele Bewerber haben sich auf diese eine freie Stelle mit beworben? Auch wenn alle Bewerber gleich gut wären, deswegen ist immer noch nur eine Stelle zum vergeben frei. Viel Interessant wäre hier schon, wo standest du in der Reihenfolge bei der Auswahl oder was waren die ausschlaggebenden Punkte, warum man sich für einen anderen Bewerber entschieden hat? Leider wird dir das i.d.R. aber nie einer sagen.

    Da sich aber nicht jeder gleich gut verkaufen kann, ist das zB ein Punkt den kann man super üben. Gleiches auch mit dem Bewerbungsschreiben, damit es ansprechend für den Leser ist, etc. Und nein, von den Bewerbungskursen vom Amt halte ich persönlich garnix, das ist m.E. für die meisten reine Zeitverschwendung. Da sitzen einfach zu viele Leute drinnen die keinen Bock haben, zumal der Maßnahmeträger sein Geschäftsmodell auch nicht gefährden möchte. Die beiden Sachen beißen sich einfach und das wirkt sich einfach auf den Kurs aus.

    Positiv Denken macht m.E. wirklich viel aus! Wer negativ in ein Bewerbungsgespräch reingeht, der verhält sich m.E. dann auch so im Gespräch.
    Man sollte sich wirklich nicht über Absagen ärgern, weil es auch nichts an der Tatsache ändert, aber man ärgert sich trotzdem.

    Gruß Lipnik

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von lipnik
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    Ach Mist, jetzt hat er den Text komplett als Zitat gemacht ... außer den letzten. ;-)

  7. #17
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    Zitat Zitat von lipnik Beitrag anzeigen
    Im Moment leben wir noch jeder in unserer eigenen Wohnung und würden uns dann eine gemeinsame Wohnung suchen, da dies ja auch besser fürs Kind wäre.
    Hi,

    dann wäre aber immer noch die Frage offen, ob das JC da mitmachen wird, denn 2 Wohnungen zu finanzieren ist i.d.R. teurer als 1 Wohnung. Der Grund warum ihr mit Kind nicht zusammen ziehen wollt, ist für mich weiterhin völlig unklar bzw. läuft höchstens auf Betrug hinaus.

    Zitat Zitat von lipnik
    Mit meinem jetzigen Vermieter komme ich sehr gut zurecht, daher denke ich, würde er kein Problem damit haben, wenn bei mir auf einmal ein kleiner Mitbewohner einziehen würde :-D
    Das eigene Kind aufzunehmen kann kein Vermieter dir verbieten, da das eigene Kind zu den engsten Familienkreis gehört! Gleiches i.d.R. auch mit dem Lebenspartner, wo der Vermieter i.d.R. wenig bis garnix machen kann. Du musst das lediglich deinem Vermieter mitteilen und zu der Person ein paar Angaben machen.

    Zitat Zitat von lipnik
    Da ich aus dem kaufm. Bereich komme (bin gelernte Bürokauffrau) und mehrere Jahre Berufserfahrung als Büro-/Schreibkraft vorweisen kann, kann ich mich in dieser Hinsicht auf alle möglichen Stellen im kaufm. Bereich bewerben. Da ist die Auswahl doch schon einigermaßen groß.
    Dann steigen dafür ja auch die Chancen, wenn die Auswahl recht groß ist. Trotzdem kann es hilfreich sein, was aktuelles Nachweisen zu können.

    Zitat Zitat von lipnik
    Weiterbildungen habe ich auch schon etliche gemacht, dazu gehörten auch etliche Bewerbungstrainings, diese man sich zum Großen Teil hätte auch sparen können
    Eine Bewerbungstraining zähle ich nicht zur Weiterbildung. Weiterbildung ist für mich, was den Job/Beruf betrifft.

    Zitat Zitat von lipnik
    ... aber man ärgert sich trotzdem.
    Dann ändere einfach deine Einstellung dazu. Natürlich ist es schade, aber ärgern tu ich mich deswegen bestimmt nicht.

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von lipnik
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    Hallo Pharao,

    noch haben mein Freund und ich kein Kind, es steht lediglich die Überlegung im Raum, ob wir eine Familie gründen möchten, da wir mittlerweile in einem Alter sind, wo man darüber nachdenken sollte. Von daher ist das Thema „gemeinsame Wohnung“ auch erst mal nur eine Überlegung für den Fall, dass mal ein Kind auf dem Weg sein sollte.

    Wenn ein Kind unterwegs sein sollte, dann würden wir natürlich nach einer gemeinsamen Wohnung gucken, aber ob diese dann in der Zeit der Schwangerschaft gefunden würde, ist eine andere Frage.

    Die JobCenter selbst müssten eigentlich auch selber wissen, wie schwer es heutzutage ist, eine Wohnung zu finden, diese man auch finanzieren kann. Da man auch sehr schnell wieder in den Bezug von ALG2 rutschen kann, müsste man auch gucken, dass man eine Wohnung findet, die im Fall der Fälle vom JobCenter komplett übernommen würde, damit man den Rest nicht vom Lebensunterhalt finanzieren muss. Damit will ich sagen, dass das JobCenter nicht gleich meckern soll, wenn ich erst mal nur mit dem Kind allein in meiner jetzigen Wohnung leben sollte und der Vater in seiner eigenen Wohnung und wir erst später zusammenziehen, weil wir erst nach der Geburt eine Wohnung finden.

    Ich versuche auch alles mögliche, um vom ALG2-Bezug heraus zu kommen und auch am besten so schnell wie möglich nicht wieder da hinein zu rutschen. Aber wenn ich dann doch wieder hineinrutsche, weil ich z. B. über eine Zeitarbeitsfirma nur eine Stelle für eine Krankheitsvertretung vermittelt bekommen habe, diese dann endet und kein Folgeeinsatz gefunden wurde, dann kann ich das auch nicht ändern.

    Gruß Lipnik

  9. #19
    Profi Avatar von Pharao
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    Zitat Zitat von lipnik Beitrag anzeigen
    Da man auch sehr schnell wieder in den Bezug von ALG2 rutschen kann, müsste man auch gucken, dass man eine Wohnung findet, die im Fall der Fälle vom JobCenter komplett übernommen würde, damit man den Rest nicht vom Lebensunterhalt finanzieren muss.
    Hi,

    einerseits denkst du hier schon für die Zukunft, andererseits stimmt die Aussage m.E. hier aber auch nicht ganz bzw. etwas falsch gedacht.

    Erstens, wenn du eine gewisse Zeit in Arbeit seinen solltest (also zB 12 oder 24 Monate bei einer Zeitarbeitsfirma), dann entsteht dadurch ein Anspruch auf Alg1, wo man ggf. auch noch Wohngeld beantragen kann. Sollte Alg1 aus was für Gründe auch immer nicht klappen oder ihr müsst ergänzendes Alg2 zum Alg1 beantragen, dann heißt es im §22 SGBII Abs.1 Satz 3 (für Alg2):

    "Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es der oder dem alleinstehenden Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate."

    D.h. im ungünstigsten Fall hast du 6 Monate Zeit das Problem mit einer evtl. unangemessener Miete zu lösen, im besten Fall sind es in der Regel 1 Jahr und 6 Monate. Und solltest du tatsächlich denken, das du regelmäßig längere Zeit wieder in Alg2 rutschen wirst, dann solltest du m.E. das mit dem Kinderwunsch dir nochmals gut überlegen.

    Zitat Zitat von lipnik
    Die JobCenter selbst müssten eigentlich auch selber wissen, wie schwer es heutzutage ist, eine Wohnung zu finden, diese man auch finanzieren kann.
    Auch das sehe ich etwas anders. Oft scheitert m.E. das ganze einfach an den eigenen Wünschen, die die neue Wohnung erfüllen soll bzw. muss. Dazu kommt dann einfach noch, das ihr i.d.R. auch nicht die Traummieter der meisten Vermieters seit bzw. gerade bei günstigen Wohnungen seit ihr nicht die einzigen Bewerber. Ähnliches Problem wie bei der Stellensuche ....

    Zitat Zitat von lipnik
    ... weil wir erst nach der Geburt eine Wohnung finden.
    Und warum müsst ihr nach der Geburt sofort eine neue Wohnung finden, wenn das Kind bis 1,5 Jahre locker noch sehr nah beim Elternbett schlafen wird/kann? Also, wie groß ist aktuell deine Wohnung oder die deines Freundes bzw. wieviele Zimmer haben diese?

    Klar wünschen wir uns alle einen gewissen Standart, aber wenn man sich den eben nicht leisten kann, muss man eben das beste aus der Situation machen. In anderen Ländern ist es völlig normal, das in einer kleinen Wohnung eine Großfamilie lebt. Fast egal also wie groß deine aktuelle Wohnung ist, Übergangsweise wird das auch mit 2 Personen & 1 Baby gehen. Sorry, aber langsam schwirrt mir der Satz im Kopf: "Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe"

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von lipnik
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    Hallo Pharao,

    da ich seit meiner abgeschlossenen Ausbildung (2004) nur befristete Stellen bzw. Arbeitseinsätze über Zeitarbeitsfirmen hatte und daher immer wieder zwischendurch ALG2 beziehen musste, weiß ich sehr wohl, wie schnell man immer wieder mal in ALG2 rutschen kann.

    Es gibt Leute, die waren nach Abschluss ihrer Ausbildung noch nie arbeitslos und wissen gar nicht, wie es ist, arbeitslos zu sein und ALG1 bzw. ALG2 zu beziehen.
    Es gibt aber auch Leute, die leider nur befristete Stellen (max. 2 Jahre) bzw. Arbeitseinsätze über Zeitarbeitsfirmen bekommen und daher immer wieder mal ALG1 (nach min. 12 Monaten Arbeiten gehen) bzw. ALG2 (bei weniger als 12 Monaten arbeiten gehen) beziehen müssen.

    Da ich auch nicht denke, dass sich das in der Zukunft ändern wird, muss ich immer wieder mal damit rechnen, in den Bezug von ALG1 oder ALG2 zu rutschen (auch wenn ich es nicht will) und daher auch entsprechend Entscheidungen treffen muss, wie z. B. bei der Wohnungssuche, um nicht nachher noch in die Schuldenfalle oder sonst was zu kommen.

    Das mit den 6 Monaten Zeit, wenn die Miete höher sein sollte, als das, was das JobCenter übernimmt, kenne ich schon. So einen Fall hatte ich schon mal vor vielen Jahren, dieser klärte sich aber schnell auf, da ich zu diesem Zeitpunkt schon länger auf Wohnungssuche war, da meine damalige Wohnung im Winter arschkalt war (Dachgeschosswohnung und Dach überhaupt nicht gedämmt!!!) und ich schnell eine neue Wohnung fand, die im Rahmen war.

    Meine aktuelle Wohnung besteht bei 38 m² aus einer Wohnküche (Wohnzimmer mit sehr kleiner Kochnische = passst gerade mal Herd, Spüle und ein Unterschrank und darüber die Hängeschränke rein – Kühlschrank halb davor und die Schränke können nicht mal richtig aufgemacht werden ), Schlafzimmer (wo gerade noch ein kleines Babybett und eine Kommode reinpassen würden), Bad mit WC/Wanne und einer kleinen Diele.

    Mein Freund hat eine 1 Zimmer-Wohnung. Da könnte man höchstens mit 2 Erwachsenen drin wohnen, aber nicht mit 2 Erwachsenen und einem Kind. Daher würde das Kind erst mal mit bei mir wohnen, da ich eine 2 Zimmer-Wohnung habe.

    Ich wäre schon mit einer Wohnung zufrieden, die mind. ein Zimmer mehr hat, was dann das Kinderzimmer würde und einer größeren Kochnische oder ein kleiner extra Raum für die Küche.

    Gruß Lipnik

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