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Thema: Ablehung von ALG I Antrag wegen Fernstudium VERZWEIFLUNG

  1. #1
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    Ablehung von ALG I Antrag wegen Fernstudium VERZWEIFLUNG

    Hallo!
    Vielen Dank erstmal für alle, die sich meinen Fall kurz ansehen (bin sehr verzeifelt...)

    Meine Geschichte:
    Zum 31.12.16 lief mein befristeter Arbeitsvertrag ab. Während meiner Beschäftigung habe ich per Fernuni berufsbegleitend studiert. Veranstaltungen sind da am Wochenende und frei wählbar, Hausaufgaben bearbeitet man Zuhause.
    In dem ALG I Antrag habe ich ausgefüllt, dass ich ein Fernstudium mache, es außerhalb der normalen Arbeitszeiten liegt und ich ca. 4 Stunden wöchentliche Aufwendungen dafür habe (Diese finden aber natürlich nicht in der Arbeitszeit statt, sind auch nicht von der Uni vorgeschrieben - man kann von denen aus bis in alle Ewigkeit studieren, solange man bezahlt... dummerweise habe ich trotzdem 4 h angegeben, dachte nicht, dass mir daraus ein Strick gedreht wird... ich dachte mir dabei ehrlicherweise garnichts).

    So, nun hatte ich ein Angebot eines tollen Praktikums bekommen. Habe meinen Berater gefragt ob ich das 14,75 h die Woche machen darf - klar kein Problem! Also, Praktikum am 16.01. angetreten und dann kam der Schock. Antrag abgelehnt!

    Denn 14,75 h + 4 h Studienaufwendungen bedeutet = 18,75 h die Woche. Also kein ALG 1.

    So, wie nun weiter vorgehen... es ist von der Uni aus nichts vorgeschrieben und ich habe auch im Januar und Februar keine einzige Klausur geschrieben und war auch nicht an der Uni - meine Zeit dort also = 0h die Woche. Ob ich Zuhause eine Aufgabe bearbeite die ich wegschicke ist ja eigentlich mein Privatvergnügen...

    Meine Argumentation:
    - Das Studium ist schon immer berufsbegleitend zu einer Festanstellung 40h die Woche, also hatte das Studieren nie eine Auswirkung auf die Berufszeit.

    - Das Studium ist berufsbegleitend ausgelegt, es gibt keine Vorlesungen, unter der Woche muss ich keine Seminare oder sonstiges annehmen, alles kann man am Wochenende machen.

    - Selbst wenn ich 4h die Woche dafür aufwende, so ist das außerhalb der üblichen Berufszeiten und somit stehe ich dem Arbeitsmarkt auch 100% zur Verfügung.

    - Die Uni kann mir bestätigen, dass ich im Januar/Februar keinerlei Vor-Ort-Veranstaltungen besucht habe und es auch keine verpflichtenden Veranstaltungen gab. (das gilt dann natürlich auch für die nächsten Monate...)

    Was soll ich tun? Sagen, dass ich mich beim Ausfüllen geirrt habe und die 4h ein Fehler sind, ich eigentlich 0h verpflichtende Wochenstunden habe? (was auch stimmt, ich kann auch garnichts machen und 10000000 Jahre studieren).

    Oder darauf bestehen, dass es ja außerhalb der normalen Arbeitszeiten liegt und somit meine Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt nicht beeinträchtigt? (habe ja schon mit dem Studium 40h die Woche gearbeitet, das ging ja).

    Desweiteren verstehe ich nicht, warum ich dann auch für den 1.1. - 15.1. kein Geld bekomme (also vor dem Praktikum)....

    Bitte helft mir, mir geht der Arsch langsam auf Grundeis, Ersparnisse weg und jetzt auch noch Krankenkasse selbst zahlen... ich bin ehrlich am Ende...
    Das Praktikum habe ich ja nur angenommen, weil ich denke dass es mir beruflich was bringt, ich mich in der Abteilung beweisen kann (gleicher Arbeitgeber wie mein letzter befristeter Arbeitsvertrag, aber andere Abteilung) und ggf. nochmal einen Vertrag bei der Firma bekomme. Ich mache das ja nicht aus "Spaß"....

    HILFE!!!!

  2. #2
    Avatar von Helga40
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    Die Antworten in anderen Foren waren nicht befriedigend? Es ist nunmal so, dass man über 15h/Wochen Tätigkeit nicht als arbeitslos zählt und daher keinen Anspruch auf Alg 1 hat. Für die Zukunft kannst du mit der Praktikumszeit runter gehen oder dich im Studium beurlauben lassen. Für die Vergangenheit heißt es: Pech gehabt. Vielleicht machst du deinen netten Arbeitgeber darauf aufmerksam, in welchem Schlamassel du jetzt steckst, und er zahlt dir ein paar Euronen, damit du wenigstens krankenversichert bist.

    Immerhin könnte man von Schwarzarbeit reden, da seit Einführung des Mindestlohngesetzes ein Praktikum mindestens nach Mindestlohn vergütet werden muss.
    :::: Moderator ::::

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