Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 12

Thema: Ablehnung ALG1

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2017
    Ort
    NRW
    Beiträge
    5

    Ablehnung ALG1

    Hallo zusammen,meine Lebensgefährtin war 21 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nach der betriebsbedingten Kündigung hat sie sich sofort arbeitslos gemeldet. Sie ging danach zur Leistungsbewilligungsstelle. Dort teilte man ihr mit,sie hätte keinen Anspruch auf ALG1,weil sie weniger wie 15 Stunden die Woche gearbeitet hätte. Im Ablehnungbescheid steht,das sie die letzten zwei Jahre weniger als zwölf Monate versicherungspflichtig gewesen wäre,was ja nachweislich nicht stimmt. Man hat sie so verunsichert ,das sie ein Dokument unterschrieben hat,was sie gar nicht durchgelesen hat. Sie wurde auch nicht aufgeklärt was es beinhaltet.Am anderen Tag ging sie dann zur Meldestelle zur Arbeitslosmeldsung um sich zu beschweren. Dort verwies man wieder mündlich auf die zuwenigen Arbeitsstunden ,ohne die schriftliche Grundlage zu benennen. Wir haben dann sofort schriftlich Widerspruch eingelegt und die Unterschrift widerrufen. Wer weiß was es mit den 15 Std.die Woche zu tun hat. Sie hat sich dem Arbeitsmarkt für über 15 Stunden bis Vollzeit zur Verfügung gestellt. Ich hoffe,jemand kann uns weiterhelfen

  2. #2
    Benutzer
    Registriert seit
    08.01.2017
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    9
    Wieviel ALG I will sie denn kriegen, wenn sie < 15 h in der Woche gearbeitet hat? 300 €? Das muß doch vermutlich eh auf Hartz IV aufgestockt werden? Wegen welcher erhofften Vorteile verfolgt sie den Bezug von ALG I?

    Wenn das ALG I unter Hartz IV Niveau bleibt dann erwarte ich eher Nachteile: Auch für den Empfänger bedeutet das dann einen bürokratischen Mehraufwand, wenn er beide Stellen irgendwie mit Formularen und Terminen bearbeiten muß.

    Ganz abgesehen davon: das, was hat sie unterschrieben hat ohne es zu verstehen oder zu lesen, hat sie das jetzt auch widerrufen ohne zu wissen was es ist? Das gehört auch zur Erfassung des Gesamtzusammenhanges, also wenn es hier schon nicht erwähnt wird, hoffe ich, ihr habt es wenigstens selbst jetzt verstanden.

  3. #3
    Avatar von Helga40
    Registriert seit
    13.06.2009
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    5.349
    Was soll die bescheuerte Antwort bitte? Zum einen ist Alg1 vorrangig vor ALG2, man kann sich nicht einfach aussuchen, lieber ALG2 zu bekommen, weil es weniger Rennerei ist und zum anderen gibt es ALG2 auch nur, wenn der Lebensgefährte zu wenig für beide verdient. Über Alg1 wäre sie wenigstens krankenversichert, ohne selbst Beiträge zahlen zu müssen.

    Wenn du hier aufgetaucht bist, im Falschinformationen zu verbreiten und Unruhe zu stiften, gebe ich dir den guten Rat, ganz schnell einen weiten Bogen um das Forum zu machen.

    Zur Fage: wenn der Job versicherungspflichtig war, wüsste ich nicht, was gegen Alg1 spräche.
    :::: Moderator ::::

    - FAQ & Hilfe - ALN-Portal - ONLINE BEWERBUNG - Arbeitsagenturhinweise SGB II -

    Bitte informieren Sie sich unbedingt selbst über die hier behandelten Themen.
    Die von mir gemachten Äusserungen oder Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur
    meine persönliche Meinung wieder und stellen auch dann keine Rechtsberatung dar,
    wenn ich meine persönliche Auffassung zu Rechtsvorschriften oder ihrer Anwendung äußere.
    Hier verlinkte, auszugsweise oder vollständig wiedergegebene Pressemeldungen geben
    nicht unbedingt die Meinung des Forumsbetreibers oder der Moderation wieder.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------
    Hinweis in eigener Sache:
    Der Betrieb einer Webseite kostet neben viel Arbeit in unserer Freizeit auch Geld für
    die Servermiete und den Traffic.Wenn Sie also meinen, das Ihnen hier weitergeholfen wurde,
    würde sich der Forenbetreiber auch über eine kleine Spende wirklich freuen.
    Für diesem Fall bitten wir die Kontonummer für Spenden per PN bei den Moderatoren zu erfragen.

  4. #4
    Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2017
    Ort
    NRW
    Beiträge
    5
    Zitat Zitat von HMSErebus Beitrag anzeigen
    Wieviel ALG I will sie denn kriegen, wenn sie < 15 h in der Woche gearbeitet hat? 300 €? Das muß doch vermutlich eh auf Hartz IV aufgestockt werden? Wegen welcher erhofften Vorteile verfolgt sie den Bezug von ALG I?

    Wenn das ALG I unter Hartz IV Niveau bleibt dann erwarte ich eher Nachteile: Auch für den Empfänger bedeutet das dann einen bürokratischen Mehraufwand, wenn er beide Stellen irgendwie mit Formularen und Terminen bearbeiten muß.

    Ganz abgesehen davon: das, was hat sie unterschrieben hat ohne es zu verstehen oder zu lesen, hat sie das jetzt auch widerrufen ohne zu wissen was es ist? Das gehört auch zur Erfassung des Gesamtzusammenhanges, also wenn es hier schon nicht erwähnt wird, hoffe ich, ihr habt es wenigstens selbst jetzt verstanden.
    Es geht sich nicht um die Höhe,sondern ob es rechtens ist,ALG1 zu verweigern aufgrund der Stundenzahl. Sie ist ja selbst auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Zweitens hat sie die Unterschrift widerrufen. Drittens kann sie kein Harz4 beantragen,da wir zusammen leben und ich knapp über den Satz liege. Somit müsste sie sich selber krankenversichern. Ich hoffe ,die Erklärungen helfen weiter.

  5. #5
    Benutzer
    Registriert seit
    08.01.2017
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
    und zum anderen gibt es ALG2 auch nur, wenn der Lebensgefährte zu wenig für beide verdient.
    Zitat Zitat von Wissensdurst Beitrag anzeigen
    Drittens kann sie kein Harz4 beantragen,da wir zusammen leben und ich knapp über den Satz liege. Somit müsste sie sich selber krankenversichern.
    OK, jetzt verstehe ich den Zusammenhang, warum es bei der Konstellation Sinn macht, einen Anspruch auf ALG I zu erhalten.

  6. #6
    Profi Avatar von bydgo
    Registriert seit
    23.12.2009
    Ort
    Baden-Württemberg
    Beiträge
    1.980
    Hallo Wissensdurst,

    Hallo zusammen,meine Lebensgefährtin war 21 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nach der betriebsbedingten Kündigung hat sie sich sofort arbeitslos gemeldet. Sie ging danach zur Leistungsbewilligungsstelle. Dort teilte man ihr mit,sie hätte keinen Anspruch auf ALG1,weil sie weniger wie 15 Stunden die Woche gearbeitet hätte. Im Ablehnungbescheid steht,das sie die letzten zwei Jahre weniger als zwölf Monate versicherungspflichtig gewesen wäre,was ja nachweislich nicht stimmt.
    Auf den 21 Lohnzetteln muss die Abführung an die Arbeitslosenversicherung aufgeführt sein. Das schon mal überprüft?

    Gruß

  7. #7
    Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2017
    Ort
    NRW
    Beiträge
    5
    Liegen vor von allen 21 Lohnzetteln

  8. #8
    Benutzer
    Registriert seit
    08.01.2017
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von Wissensdurst Beitrag anzeigen
    Im Ablehnungbescheid steht,das sie die letzten zwei Jahre weniger als zwölf Monate versicherungspflichtig gewesen wäre,
    Der direkteste Weg ist, den Sachbearbeiter anzusprechen, und sich die Rechtsgrundlagen erläutern zu lassen. Wenn im Bescheid nichts weiter Verwertbares aufgeführt ist.

    Ich habe mich gerade auch erst schriftlich zu einer Anhörung geäußert, und dadurch wurde ein falscher Bescheid zu meinen Gunsten geändert. Was allerdings auch eine Einarbeitung in Sachverhalte erforderte, usw., und erst ziemlich nervend war.

    Meiner Meinung nach sind ihre Chancen besser, sich fundiert zu informieren, indem sie sich es vom Sachbearbeiter in aller Ruhe erklären läßt.

    Meiner Erfahrung nach ist das Problem meistens nicht, dass der Sachbearbeiter einen einschüchtern oder betrügen will, sondern dass er schlicht viel Fachwissen (sogar Routine) hat, und man muß sich selber ziemlich bemühen/einarbeiten, bis man überhaupt mal die verwaltungstechnischen Zusammenhänge leidlich durchschaut hat.

    Meiner Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit höher, verwertbare Infos aus dem Sachbearbeiter zu erzielen, als hier.

  9. #9
    Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2017
    Ort
    NRW
    Beiträge
    5
    Vielen Dank für die vielen Anregungen. Leider habe ich noch keine Antwort auf die angebliche 15 Std. Regel ,trotz eigener Recherche. Desweiteren ist es nicht möglich noch mal mit den Sachbearbeiterinen zu sprechen. Zur Erklärung, die Sachbearbeiterin bei der Antragstellung sagte bei der Arbeitslosmeldung nichts von den ominösen 15 Std Regelung,sondern sagte ihr, das sie ALG1 bekäme,nur die Höhe würde die Leistungsbewilligungsstelle genau sagen. Diese befindet sich in einem anderen Ort. Dort teilte die dortige Sachbearbeiterin ihr mit,das sie kein Anspruch hätte wegen des obengenannten Problems. Damit wäre der Bescheid rechtsgültig. Sie könnte ja Widerspruch einlegen, oder ALG2 beantragen. Ende der Diskussion. Daraufhin ist sie ja am nächsten Tag zu der ersten Sachbearbeiterin gegangen. Nach langem Zögern an der Rezeption konnte sie mit der Dame noch mal sprechen. Diese verwies jetzt auch auf die 15 Std. Regel und der Möglichkeit des Widerspruches. Mehr wollte und könne sie nicht tun. Damit wurde sie hinauskomplimentiert. Somit bleibt wohl keine andere Wahl,als auf die Reaktion des eingereichten Widerspruches zu warten und dann geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ich finde es nicht fair,wie man mit Menschen umgeht,die über 40 Jahre versucht haben das Leben ohne fremde Hilfe zu bestreiten.

  10. #10
    Profi Avatar von bydgo
    Registriert seit
    23.12.2009
    Ort
    Baden-Württemberg
    Beiträge
    1.980
    Hallo Wissensdurst,

    Wir haben dann sofort schriftlich Widerspruch eingelegt und die Unterschrift widerrufen
    Hoffentlich habt ihr auch angegeben, dass der Nachweis von mindestens 12 Monaten Beitragszahlung in den zurückliegenden 24 Kalendermonaten nachweisbar ist.

    Dann bleibt nur auf die Reaktion auf den Widerspruch zu warten.

    Gruß

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •