Hallo, ich hoffe ich bin hier in der richtigen Kategorie!

Folgende Frage habe ich:

Derzeit befinde ich in einer Rehaklinik und beziehe ausschließlich ALG II. Für die Dauer der Reha wird mir ein Übergangsgeld von der DRV gezahlt. Bzw. ich erhalte für die Dauer weiterhin mein ALG II wie bisher und das Jobcenter stellt bei der DRV den Erstattungsanspruch in Höhe des ALG II.

Ich sehe somit das Übergangsgeld gar nicht auf meinem Konto, da es direkt an das Jobcenter gezahlt wird.

Auf meine Frage beim Jobcenter, ob ich dennoch Anspruch auf die 30,00 Euro Versicherungspauschale und die Erstattung meiner KfZ-Versicherung hätte, wurde mir diese verneint, da mir das Übergangsgeld ja selbst nicht zufließt und dieses dem Jobcenter ja nur "erstattet" wird.

Dennoch zähle ich das Übergangsgeld zu MEINEM Einkommen. Und meines Erachtens hätte ich dann sehr wohl Anspruch auf die Versicherungspauschale, auch wenn mir das Geld/ das Einkommen nicht direkt auf MEIN Konto gezahlt wird, sondern auf das Konto des Jobcenters.

Liege ich mit meiner Vermutung nun richtig oder besteht tatsächlich kein Anspruch auf die Erstattung der Versicherungsbeträge?



Meine zweite Frage:

Ich werde im Anschluss an die Reha an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teilnehmen. Diese dauert maximal 6-7 Monate und wird als Vollzeitmaßnahme (ca. 8 Std. tgl.) gerechnet. Auch hier erhalte ich dann Übergangsgeld.

Hier in der Reha wurde mir mitgeteilt, dass das Übergangsgeld aus dem letzten Gehalt errechnet wird. Hochgerechnet auf ein Jahr und so, als sei es ein Vollzeitjob gewesen. Es sei also unerheblich ob ich zuvor 4, 6, oder 8 Stunden gearbeitet hätte. Wenn ich zuvor also halbtags (4 Std. tgl.) beschäftigt gewesen wäre und z. B. 500,00 Euro verdient hätte, dann würde ich nun als Übergangsgeld 1.000,00 Euro (für 8 Std. tgl.) erhalten (das ist nur ein Rechenbeispiel).

Oder sieht es so aus, dass mir auch bei dieser Maßnahme das Übergangsgeld nur in Höhe des ALG II gezahlt würde? Das fände ich dann schon sehr ungerecht und ich würde mich benachteiligt fühlen.

Würde mir das Übergangsgeld für die Dauer der "Teilhabe am Arbeitsleben" nach dem letzten Verdienst und hochgerechnet auf Vollzeit berechnet werden, so würde ich aus dem Bezug von ALG II völlig rausfallen. Und das wäre SUPER!!

Wer könnte mir hier meine Fragen beantworten und mir somit sehr helfen?